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Maskenpflicht ist Pflästerlipolitik

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nun also auch im Kanton Freiburg. Seit Freitag müssen wir beim Einkaufen in der Migros oder beim Bäcker eine Maske tragen. Es ist gleich, ob die Abstandsregeln und die Hygienevorschriften im Laden eingehalten werden oder ob ich sogar allein bin. Vorschrift ist Vorschrift. Dabei weiss man, dass sich die Leute beim Einkaufen kaum angesteckt haben. Viele positiv Getestete im Kanton Freiburg haben sich in Clubs und Bars angesteckt. Die Zahl der in Quarantäne gesteckten Partygänger der letzten Wochen beweist das. Es sind auch oft junge Leute, die positiv sind. Ein kleines Beispiel dazu? Am letzten Freitagnachmittag gegen 16  Uhr in einer bekannten Bar im Herzen von Freiburg. Draussen fängt es stark an zu regnen. Das Volk strömt in Scharen ins Innere. Niemand sorgt dafür, dass nicht zu viele Personen reinkommen. Beim Eingang liegen ein paar Zettel auf, auf die man Namen und Telefonnummer notieren soll. Ob die Formulare korrekt ausgefüllt werden, interessiert niemand. Datenschutz? Von wegen. Jeder kann im Vorbeigehen einen Zettel einstecken oder fotografieren und mit den Daten irgendwas anstellen. Im Innern der Bar stehen die Leute dicht gedrängt. Die Luft ist feucht und stickig. Wenn da jetzt eine mit Corona infizierte Person ein bisschen hüstelt, dann haben wir in der nächsten Woche zwei bis drei Dutzend zusätzliche Positive im Kanton.

Eigentlich würde man erwarten, dass unsere Kantonsregierung in erster Linie an solchen Orten Massnahmen zur Eindämmung von Ansteckungen erlassen würde. Man muss die Clubs und Bars ja nicht alle prophylaktisch schliessen. Aber man könnte für ein wirksames Tracing sorgen. Zum Beispiel dürfte nur noch in Bars und Restaurants, wer die Swiss-Covid-App auf sein Smartphone he­runter­ge­laden hat. Stattdessen verordnet unsere Regierung Maskenpflicht an Orten, wo es kaum etwas bringt. Aber man sollte und wollte und musste ja angesichts der steigenden Zahlen etwas unternehmen. Wenn schon alle Westschweizer Kantone und jetzt auch noch Zürich eine Maskenpflicht in den Läden eingeführt haben, dann wollte der Kanton Freiburg nicht abseits stehen. Das ist Pflästerlipolitik. Das ist hilflos, das ist einfallslos, das ist mutlos. Das stärkt vor allem nicht das Vertrauen in unsere Kantonsregierung.

«Unsere Regierung verordnet Maskenpflicht an Orten, wo es kaum etwas bringt. Aber man musste ja angesichts der steigenden Zahlen etwas unternehmen.»

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