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Maturandin und Unternehmerin in einer Person

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Gymnasiastinnen Lea Lüthi und Tatiana Effner vom Kollegium Heilig Kreuz haben ein Funkeln in den Augen, wenn sie über ihre Firma Légumis sprechen. Seit einem halben Jahr beschäftigen sie sich im Rahmen ihrer Maturaarbeit mit Gemüse, das nicht der Verkaufsnorm entspricht und auf dem Feld liegen bleibt. Heute sind sie zusammen mit drei Mitschülern stolze Besitzer eines Unternehmens, das getrocknetes Gemüse für klare Suppen oder Risotto produziert. Die Idee entstand zusammen mit einem Gemüsegärtner im Seeland.

Die Gymnasiasten sind zwischen 18 und 19 Jahren alt. Jeder von ihnen hat eine wichtige Aufgabe: Vom Einkauf über die Produktion bis hin zu den Finanzen muss alles geregelt werden. «Die Philosophie hinter dem Produkt ist uns wichtig», betont Lea Lüthi. Tatiana Effner ergänzt: «Die Ausgangslage war nicht, etwas gegen Foodwaste zu tun, sondern ein nachhaltiges Produkt zu schaffen. Dass wir dadurch etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun, das wurde erst bei der Entwicklung des Produkts klar.»

«Die Kunden sind begeistert»

Die Gymnasiasten verkaufen ihre Ware auf Märkten, über ihre Homepage sowie in den Läden Atout Vrac und im Le Petit Paradis in Freiburg. «Wenn die Leute an unserem Verkaufsstand hören, worum es geht, sind sie begeistert und kaufen das getrocknete Gemüse sehr gerne», sagt Lea Lüthi mit grosser Freude.

Um den Start zu finanzieren, verkauften die Schüler Partizipationsscheine. Jetzt verdienen sie Geld mit dem Verkauf der Gemüsebeutel. Die Erarbeitung des Businessplans war laut Lea Lüthi eine grosse Herausforderung. Hier habe sich gezeigt, wie gut die Gruppe funktioniert. Jeder hat einen Teil des Plans individuell erstellt. Dieser musste zum Schluss zu einem Dokument zusammengefügt werden. Der Businessplan ist für die Benotung der Maturaarbeit wichtig. Unterstützung beim Projekt erhalten die fünf Gymnasiasten von Young Enterprise Switzerland; die Organisation ermöglicht dieses Projekt.

Zukunft der Firma noch offen

Der Mehraufwand habe sich gelohnt. «Nun wissen wir, wie viel Arbeit hinter einem Produkt steckt, das in den Regalen der Einkaufszentren steht», erzählt Lea Lüthi. Was mit der Firma in Zukunft geschehen wird, wissen sie noch nicht. «Priorität hat jetzt sicher die Matur, doch die Idee von Légumis soll weitergeführt werden», sagt Tatiana Effner.

www.legumis.ch

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