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Mehr Passagiere und ein grosser Gewinn für die Verkehrsbetriebe TPF

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Seit zehn Jahren existieren die freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF (früher GFM), und das Jubiläumsjahr beginnt positiv. 2009 machten die TPF einen Reingewinn von 6,9 Millionen Franken. Das ist bereits der zehnte aufeinanderfolgende positive Abschluss. In diesem Jahr ist dies vor allem wegen dem Verkauf des alten Hauptsitzes an der Pillettesgasse gelungen, verkündete Direktor Claude Barraz am Mittwoch im neuen Hauptsitz oberhalb des Busbahnhofes den Medien.

Doch auch ohne den Verkauf wäre die Rechnung bei einem Gesamtaufwand von 114 Milionen Franken positiv gewesen. «Wir hätten auch so mit 1,5 Millionen im Plus abgeschlossen», erklärte Barraz. Allerdings ist der Grund für die positiven Zahlen nicht beim Verkehr zu suchen, sondern bei der Immobiliensparte des Unternehmens.

«Aus dem konzessionierten Verkehr resultierte ein Minus von 670 000 Franken», wie Verwaltungsratspräsident Christian Castella bedauernd feststellte. Dies trotz einer Zunahme der beförderten Passagiere von 23,7 auf 24,4 Millionen und einer Zunahme der Einnahmen im Personenverkehr um 5,1 Prozent. «Mit der Tariferhöhung Ende dieses Jahres sollte diese Differenz aber wieder ausgeglichen werden», meinte Christian Castella.

S-Bahn hat Priorität

Zurzeit steht für die TPF ein grosses Projekt im Vordergrund: Die Freiburger S-Bahn. «Beim momentanen Verlauf sollten die ersten Züge der TPF die Strecke Bulle-Romont-Freiburg Ende 2011 im Halbstundentakt befahren können», verkündete Christian Castella. Die SBB können zur gleichen Zeit von Bern bis Bulle fahren, sagte Castella. Bis 2014 soll dann auch auf den Strecken Freiburg-Estavayer-le-Lac und Neuenburg-Murten-Freiburg der Halbstundentakt eingeführt werden.

Die oft gescholtenen Billettautomaten, die dem Kunden kein Rückgeld geben, seien kein gravierendes Problem, verkündeten Claude Barraz und Christian Castella unisono. «Bei den Beschwerden, die wir erhalten, machen die Automaten gerade mal sechs Prozent aus», sagte Barraz. Die Kunden seien sich der Situation bewusst und hätten sich daran gewöhnt, meinte Castella. Zudem gebe es die Möglichkeit, mit Noten zu zahlen und auf diese Art eine Gutschrift für zukünftige Fahrten zu erhalten, so Barraz. Ein Nachteil sei das bei Touristen, welche die Situation nicht kennen, gaben die beiden zu. Geändert wird jedoch nichts.

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