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Mehr Platz für die Kinderbetreuung

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Am Donnerstag informierte der Gemeinderat von Courtepin die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft der ausserschulischen Kinderbetreuung. Eltern, welche die Kinderbetreuung nützen wollen, müssen sich auf Veränderungen einstellen. So berechnet die Gemeinde ab kommendem Sommer die Tarife neu. Als Grundlage dient nicht mehr der Bruttolohn, sondern das Nettojahreseinkommen gemäss der Steuererklärung, zu welchem unter anderem Versicherungsprämien und ein Teil des Vermögens addiert werden. «Ob das neue System für die Eltern Vorteile oder Nachteile bringt, lässt sich schwer abschätzen», erklärt Gemeinderätin Mirjam Biçer auf Anfrage.

Durch Fusion bedingt

Laut Biçer liegt der Hauptgrund für das neue System in der Gemeindefusion mit Bärfischen, Villarepos und Wallenried. «Wir müssen die Systeme der vier Gemeinden vereinheitlichen.» Das System sei auch fairer. «So können wir zusätzliche Einkünfte in die Berechnung einbeziehen, die im Brutto- und Nettolohn nicht enthalten sind.» Darunter fallen etwa Renten oder ein hohes Vermögen. Andererseits können Eltern auch Abzüge für mehrere Kinder anbringen. «Für die Betreuung der Vorschulkinder führen wir ein ähnliches System wohl 2018 ein.»

Freie Wahl für Eltern

Bisher lag die ausserschulische Betreuung in den Händen des Vereins Carré de ­sable. Der Verein hat die Vereinbarung per Juli 2017 aufgekündigt. Der Verein Kibelac wird die ausserschulische Betreuung beim Schulhaus weiterführen. ­Carré de sable will stattdessen in Containern bei der Micarna 20 weitere Plätze für die ausserschulische Betreuung sowie die Krippe für die Vorschulkinder anbieten. «Wir sind froh über die zusätzlichen Plätze, die Carré de sable bei der Micarna anbieten will», sagt Biçer. Denn die Kinderbetreuung beim Schulhaus sei sehr gut ausgelastet.

Künftig können die Eltern entscheiden, ob sie die ausserschulische Betreuung von Kibelac oder von Carré de sable nutzen wollen. «Die Eltern erhalten für beide Angebote die gleiche finanzielle Unterstützung der Gemeinde.»

sos

«Die Eltern erhalten für beide Angebote die gleiche Unterstützung der Gemeinde.»

Mirjam Biçer

Gemeinderätin von Courtepin

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