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Mehr Studierende, weniger Parkplätze

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nur wenige Wochen nach der Abstimmung für Perolles 2 im November liegt der Detailbebauungsplan (PAD), der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und zwei Rodungsgesuche auf. Neben den Gebäudeplänen, die schon länger mehr oder weniger bekannt sind, interessiert v.a. die Frage, wie sich das Projekt auf die Umwelt auswirken wird. Kaum, ist die Antwort des Umweltverträglichkeitsberichtes. Zwar werden pro Tag rund 1000 neue Fahrzeugbewegungen zu registrieren sein; im Verhältnis zu den bereits heute knapp 20000 ist das wenig. Die Autorin des UVB zeigt denn auch auf, dass der Verkehr höchstens um fünf Prozent zunehmen werde, auf vielen Strassen aber noch weniger. Und dies trotz fast 50 Prozent mehr Menschen auf dem Unigelände?

Die Lösung ist in der Zahl der Parkplätze zu suchen. Sie sinkt von heute rund 600 auf 590. Die beiden Neubauten kommen nämlich auf heutige Parkplätze zu stehen, so dass die neuen ober- und unterirdischen Parkgelegenheiten nur gerade die bestehenden ersetzen. Trotz mehr Fahrzeugbewegungen – heute werden beide Parkplätze nicht zuletzt auch als Park&Ride benutzt – wird sich deshalb die Luftbelastung mit Stickoxiden, heute 28 µg, kaum stark erhöhen. Der UVBerwartet keine Überschreitung des Jahresgrenzwertes von 30 µg.
Gleiches gilt für die Lärmsituation. Entlang der Perolles-Strasse werden zwar die Grenzwerte heute schon überschritten, aber die sind mit baulichen Massnahmen (Schallschutzfenster etc.) beim Neubau in den Griff zu bekommen. Und für die Villen am Ritterweg werden auch nach dem Bau sämtliche Grenzwerte unterschritten. Verkehrstechnisch hingegen könnte der Zusatzverkehr zum Kollaps des Charmettes-Kreisels führen, der schon heute zu Stosszeiten mehr als ausgelastet, u.a. auch wegen der zahlreichen Studierenden, welche die Fussgängerstreifen überqueren. Der UVB schlägt zur Verflüssigung des Verkehrs drei neue Kreisel vor: einen bei der Fischzucht-Strasse, einen ver-
besserten Charmettes-Kreisel sowie einen bei der Giesserei- und Wilhelm-Kaiser-Strasse vor der Chocolat Villars.
Denn mit dem Neubau für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf der Seite der Ingenieurschule und der Mensa auf der Museumsseite werden sich zu Essenszeiten weitere Fussgängerströme über die Perolles-Strasse ergiessen und diese für insgesamt fünf Minuten lahm legen, wie eine detaillierte Aufrechnung im UVB zeigt.
Die Pläne und der UVB liegen seit Freitag für 30 Tage im Bauamt der Stadt Freiburg und auf dem Oberamt des Saanebezirks auf.

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