Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Mehr Todesfälle wegen Demenz – weniger wegen Herzkrankheiten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Neuenburg Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte am Montag die Todesursachenstatistik 2007. Diese zeigt, dass 37 Prozent aller Todesfälle (61 089) auf Herzkreislaufkrankheiten zurückzuführen sind. 1997 machten diese Krankheiten noch 41 Prozent aller Todesfälle aus. 26 Prozent der Todesfälle haben Krebserkrankungen als Ursache – vor zehn Jahren waren es 24 Prozent.

Fast jeder fünfte Krebstodesfall ist auf Lungenkrebs zurückzuführen. 2007 waren es 3000 Todesfälle, über 400 mehr als 1997. Die Zahl der tabakbedingten Todesfälle schwankt seit 1995 zwischen 9000 und 10 000. Bei den Männern nahm sie ab, bei den Frauen zu.

Infolge der Alterung der Bevölkerung hat auch die Anzahl der demenzbedingten Todesfälle zugenommen; diese stehen 2007 erstmals auf dem dritten Rang der Todesursachen. Sieben Prozent oder 4000 Todesfälle sind auf die Folgen von Demenz zurückzuführen. Die Zahl der Fälle hat sich seit 1997 nahezu verdoppelt. Allerdings nimmt das BFS an, dass diese Diagnose heute von den Ärzten schneller gestellt wird. sda

Mehr zum Thema