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Mehr Wirtschaftsförderung im Seebezirk

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«Die Tourismusförderung ist nach wie vor einer der Hauptpfeiler des Regionalverbands See», erklärte Daniel Lehmann am Donnerstagabend. Der Präsident des Regionalverbands See (RVS) präsentierte im Rahmen der Delegiertenversammlung des RVS gemeinsam mit der Geschäftsführerin Elisabeth Ruegsegger die Tätigkeiten im vergangenen Jahr sowie den Aktionsplan für 2017.

In den letzten Jahren sei neben der Tourismus- auch die Wirtschaftsförderung immer wichtiger geworden: «Wir sind die einzige Organisation des Kantons, die Wirtschafts- und Tourismusförderung unter einem Dach vereint», betonte Lehmann, der neben seiner Funktion als Präsident des RSV ebenfalls Oberamtmann des Seebezirks ist. Eine der Massnahmen sei beispielsweise ein Seminar im November 2016 über die Bedeutung einer koordinierten Wirtschaftsförderung gewesen. Dies, um Gemeinden auf die regionale Zusammenarbeit zu sensibilisieren. Mit Erfolg: Rund 50 Personen nahmen teil.

Zu wenig gutes Gelände

Ebenfalls als Teil der Wirtschaftsförderung habe der RVS 2016 die Gemeinden erneut darum gebeten, eine Übersicht über ihre Arbeitszonen zu erstellen. Rund 445 000 Quadratmeter über elf Gemeinden verteilt seien es 2016 gewesen, so Geschäftsführerin Elisabeth Ruegsegger. «Viele davon stehen aber eigentlich gar nicht zur Verfügung», betonte sie. Daniel Lehmann erklärte, wieso: «Viele Parzellen sind verzettelt oder als Reserven für bestehende Betriebe definiert». Der Regionalverband See habe die Koordination der Parzellen als Aufgabe erkannt und werde diese auch weiter wahrnehmen, so Lehmann.

Als Misserfolg des Jahres 2016 nannte Daniel Lehmann den «Gurmexit», wie er den Austritt des Gewerbeverbandes Gurmels aus dem RVS bezeichnete. Nur zwei Jahre waren die Gurmelser Mitglied. «Wir betreiben viel Grund­lagen­arbeit. Diese ist nicht für jeden spürbar und es ist verständlich, wenn einzelne Betriebe sich fragen, was diese ihnen bringt», nannte Lehmann einen Grund für den Ausstieg.

Verstärkte Zusammenarbeit

Der anwesende Präsident des Freiburger Tourismusverbands bestätigte die Wichtigkeit regionaler Ansprechpartner: «Das Interesse des Kantons an allen Bezirken ist vorhanden.» Von dieser Zusammenarbeit profitierten zum Beispiel alle Parteien am Eidgenössischen Schwing- und Älperfest in Estavayer, wo gemeinsame Werbung und Präsenz vor Ort organisiert wurde (siehe Kasten).

Finanziell konnte der private Regionalverband See dieses Jahr etwas aufstocken: Mit einem Aufwand von rund 450 000 Franken konnte der Verband einen Ertragsüberschuss von mehr als 21 000 Franken verzeichnen, wovon 20 000 Franken in die Reserven fliessen. Der Regionalverband See sei ein privater Verein, kein Gemeindeverband, betonte Daniel Lehmann: «Wir wollen eine gewisse Bestandssicherung haben». Zudem sei in Zukunft für die Wirtschaftsförderung zusätzlicher Aufwand in Form von Personalkosten absehbar.

Nicole Schwab, die Gemeindepräsidentin von Kerzers, wurde neu in den Vorstand des Regionalverbandes gewählt.

Broschüre

Traditionen des Seebezirks

Der Regionalverband See (RVS) fördert seit 1999 den Tourismus, die Wirtschaft und die Kultur im Seebezirk. Die kulturelle Komponente betonte der Verband mit einer Broschüre über Traditionen des Seebezirks, die im März 2017 veröffentlicht wurde (die FN berichteten). Cyrill Renz, der Mann hinter der Broschüre, präsentierte diese am Donnerstabend den Delegierten. Das Projekt basiere auf der Unesco-Konvention zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes von 2003, so Renz. Für ihn sei wichtig gewesen, auch die Traditionsträger ins Zentrum zu stellen: «In vielen wissenschaftlichen Büchern sind nur die Traditionen aufgeführt, nicht aber die Leute, die diese weiterführen».

mes

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