Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Metal aus Nimmerland

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: «Neverland» mit erster Demo-CD

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

«Neverland» – Da denkt manch einer zuallererst an Peter Pan und seine Abenteuer, oder aber an Michael Jacksons Anwesen, das dieser in absehbarer Zeit vielleicht gegen einen Platz hinter Schwedischen Gardinen eintauschen muss.

Weitflächige Melodien treffen
auf erdigen Rhythmus

«Neverland» nennt sich aber auch eine viel versprechende Band, die sich dem Melodic-Progressive-Metal verschrieben hat. Die sechs Musiker stammen aus unterschiedlichen Kantonen wie Freiburg, Aargau und Basel, überdies befinden sich süddeutsche und bayrische Mitstreiter in ihren Reihen.

Laut Pressemitteilung der Band hatte der in Kerzers wohnhafte Roland Jost (Bass) die Idee für den Namen. «Neverland» stehe aber auch für die Symbiose aus «Fläche und Weite», untermalt durch sphärische Keyboards und melodiösen Gesang sowie die «erdige» Rhythmus-Gruppe, verrät Jost, der früher bei «Thunderwork» mit von der Partie war.

Nahezu perfektes Klangbild

Auf ihrem Debütalbum «Neverland» präsentiert die Band vier Songs. Dabei handelt es sich um technisch einwandfrei gespielte Kompositionen, die vor allem Fans von Prog-Bands wie «Dream Theater» und insbesondere «Symphony X» begeistern wird: Kraftvolle Gitarren, melodiöse Keyboard-Arrangements und ein vorwärts treibendes Schlagzeug, gespickt mit allerlei Raffinessen.

Über all dem thront der Gesang von Mike Zotter. Dieser gehört glücklicherweise nicht zu jener Gattung Metal-Sänger, die sich als verhinderte Startenöre sehen und nur in den höchsten Oktaven jauchzen. Mikes Stimme pendelt sich angenehm in mittleren Lagen ein und perfektioniert das Klangbild von Neverland.

Aufstieg in oberste Liga des Metal?

Das Einzige, was fehlt, sind ein paar Überraschungsmomente in den Stücken. Da sind viele Gesangslinien, mancher Schlagzeugwirbel und einige Gitarrensoli – und seien sie noch so gut gespielt – vorhersehbar. Doch will man das einer Band, die erst seit Herbst 1999 existiert, tatsächlich ankreiden? – Wohl kaum. Die Jungs haben mit dieser Demo-CD ein überzeugendes Argument in der Hinterhand, um in den oberen Ligen des Metal mitzumischen.

Mehr zum Thema