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Migrosbank baut Stellen ab

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Restrukturierung soll Effizienz steigern

ZÜRICH. Insgesamt kostet die Verlagerung aus den bisher elf Standorten in sechs regionale Zentren 110 Stellen. In der zentralen Logistik am bisherigen Standort Wallisellen ZH werden im Gegenzug 70 neue Stellen geschaffen. Netto bleibt ein Verlust von 40 Stellen. Darüberhinaus würden 40 Stellen innerhalb der sechs Regionen «örtlich verschoben», hiess es in einem Communiqué der Bank.Stellenabbau und -verschiebungen würden so weit als möglich durch natürliche Abgänge, Frühpensionierungen und Umschulungen aufgefangen. Dennoch seien Kündigungen nicht ausgeschlossen. In Absprache mit der Personalkommission seien Massnahmen zugunsten der Betroffenen beschlossen worden, teilt die Bank weiter mit.

Kreditverarbeitung betroffen

Die Verarbeitung – vor allem dreht es sich dabei um Kredite und im geringeren Masse um den Zahlungsverkehr – wird aus Genf, Winterthur, Luzern, Sitten und Aarau abgezogen, erklärte Geschäftsleitungsmitglied Franz Jenni auf Anfrage. Konzentriert würden die Tätigkeiten in Basel, Bern, Lausanne, Lugano, St. Gallen und Zürich.Die Migrosbank musste im ersten Halbjahr 2006 einen Rückgang des Bruttogewinns um 7,2 Prozent auf 135 Mio. Franken hinnehmen. Sie führte das auf eine schlechtere Börsenstimmung und höhere Aufwendungen zurück.Jenni sagte, der Abbau bei der Verarbeitung erfolge nicht wegen des Gewinnrückgangs. Der Margen- und Wettbewerbsdruck in der Branche wachse dauernd. Die Migrosbank müsse darum ihre Effizienz steigern. Im Weiteren erinnerte Jenni daran, dass seine Bank im Gegensatz zu anderen Instituten ihr Filialnetz ausbaue. So eröffnete die Bank 2005 fünf neue Filialen, Ende 2006 soll in Solothurn eine weitere folgen.Die Migrosbank gehört vollständig dem Migros-Genossenschafts-Bund. Sie verfügt über 1134 Vollzeitstellen. Mit ihrer Bilanzsumme von 28,2 Mrd. Fr. gehört sie zu den zehn grössten Schweizer Banken. sda

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