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Millionenkredit für die Freiburger Giessereistrasse

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Es war eine klare Sache: Mit 96 zu 0 Stimmen hiess der Grosse Rat gestern einen Kredit von rund 8,3 Millionen Franken für den Ersatzneubau der SBB-Überführung La Fonderie sowie einen Busstreifen und Radstreifen auf der Freiburger Giessereistrasse gut. Die Kantonsstrasse weist in diesem Abschnitt ein durchschnittliches Verkehrsaufkommen von rund 14 600 Fahrzeugen pro Tag aus und gehört damit zu den meistbefahrenen Freiburger Kantonsstrassen. Ausserdem stammt die SBB- Überführung von 1948 und ist nach sieben Jahrzehnten sichtlich in die Jahre gekommen.

An den Gesamtkosten von rund 13,2 Millionen Franken beteiligen sich auch der Bund, die SBB, die Stadt Freiburg sowie Anbieter technischer Dienste, institutionelle und private Anrainer gemäss einem etwas komplexen Verteilschlüssel. Die Bauarbeiten sollen Anfang Juni beginnen und rund zwei Jahre dauern.

Die Fraktionen des Kantonsparlaments befürworteten das Eintreten auf die Vorlage einmütig, wobei sich die entsprechende Debatte vor allem um die Frage drehte, ob die als Reserve für Unvorhergesehenes im vorliegenden Kredit enthaltenen 10 Prozent der Gesamtkosten ausreichend ­seien oder ob man hier 15 Prozent hätte einsetzen sollen.

«Man kann ein Restrisiko nie von A bis Z durchkalkulieren», bemerkte Staatsrat Jean-François Steiert (SP) dazu. «Wir haben uns schliesslich für 10  Prozent entschieden, weil 15  Prozent eventuell gewisse Finanzgelüste wecken könnten.» Der Kantonsingenieur André Magnin werde die Arbeiten und die Einhaltung des Budgets aber genau mitverfolgen, versprach Steiert. Bei Unvorhergesehenem würde er die zuständige Kommission sofort ins Bild setzen.

Buslinie 7 vorgesehen

Grossrat Christian Ducotterd (CVP, Grolley) wollte ausserdem wissen, welche Buslinie denn künftig auf dieser Strecke verkehren werde. Gemäss Jean-François Steiert werde es sich um die Linie 7 handeln. Momentan sei eine Streckenführung dort nicht möglich, weil die Busse zu schwer für die schwach gewordene Überführung seien.

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