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Mini-Beaux-Arts: Keine Anstellung mehr

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Freiburg Am Mittwochabend setzten sich gegen Ende der Generalratsdebatte drei Animatorinnen der Mini-Beaux-Arts auf die Tribüne: Es waren die drei Frauen, die seit dem laufenden Schuljahr keinen Vertrag mehr für das städtische Angebot an ausserschulischen Kunstateliers haben (die FN berichteten). Sie kamen, um die Antwort des Gemeinderats auf Anfragen des Parlaments zu hören.

Parlamentsmitglieder quer durch alle Parteien hatten die Regierung gefragt, warum die Frauen entlassen worden seien. Und in einem Postulat hatten mehrere Abgeordnete gefordert, die Animatorinnen seien wieder einzustellen. Die Antwort von Schuldirektorin Marie-Thérèse Maradan Ledergerber (SP) war klar: Die Frauen werden nicht wieder eingestellt. Sie sagte, die drei Animatorinnen hätten sich nicht an die neue Leiterin des ausserschulischen Angebots anpassen können: «Sie wollten die Regel nicht akzeptieren, dass Kinder nur während zwei Jahren dasselbe Atelier besuchen können.» Der Konflikt schwele seit August 2006; im Oktober 2007 seien zwei der Frauen informiert worden, dass ihre Verträge auf September 2008 angepasst würden. Dies hätten die Animatorinnen nicht akzeptiert. Eine Mediation zwischen den Frauen und der Leiterin sei gescheitert. Das Verhalten der drei Frauen zeige, dass das Arbeitsverhältnis nicht erneuert werden könne, sagte Maradan. Bei diesen Worten erhob sich auf der Tribüne ein Mann und schrie in den Saal: «Das ist abscheulich!» Er verliess die Tribüne, begleitet vom Sicherheitspersonal.

Maradan sagte weiter, das Atelier Porzellanmalen sei seit seiner Einführung umstritten gewesen. Der Konflikt sei nun genutzt worden, um das Atelier aufzugeben. Die beiden anderen Ateliers würden weiterhin angeboten.

In die Kunstdirektion?

In der Folge kündete Gilles Bourgarel von den Grünen ein neues Postulat an. Das Problem sei vor allem ein menschlicher Konflikt, sagte er, der aber den Kindern schade, welche die Ateliers besuchen wollten. Um die Blockade zu lösen, schlägt Bourgarel vor, die Mini-Beaux-Arts in die Kunstdirektion zu verschieben, «ohne natürlich die Leiterin mitzuverschieben», wie er betonte.

Der Rekurs der Frauen beim Oberamtmann gegen ihre Entlassung ist noch hängig. njb

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