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Mit dem Feldschiessen verbinden sich viele Geschichten und Erinnerungen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Anton Jungo

Während zwei Jahren hat das Organisationskomitee unter alt Ammann Hubert Sturny an der Vorbereitung des Grossanlasses gearbeitet. Nach dem Westschweizerischen Schwingfest im letzten Jahr war es der zweite sportliche Anlass, der unter seiner Führung stand. «Offensichtlich wollte man mich ein wenig von meinen Pflichten als Ammann entwöhnen», meinte Sturny am Sonntag mit einem Augenzwinkern. Seine frühere Tätigkeit habe ihm aber sicher die Suche nach Sponsoren und Mitarbeitenden erleichtert. Nicht weniger als 850 Helfer standen während der vergangenen Tage im Einsatz.

Hubert Sturny zeigte sich erfreut über das grosse Interesse am Fest. Das 1700 Personen fassende Festzelt war bei mehreren Anlässen voll besetzt. Er hofft, dass aus dem Fest auch ein netter Gewinn resultiert, um sich gegenüber Mitarbeitenden und Vereinen erkenntlich zeigen zu können.

Optimale Schiessanlagen

Ein Erfolg war sicher schon der Schiessbetrieb mit 1973 300-m- (2007: 1950) und 350 (2007: 327) Pistolenschützen. Die Organisatoren erhielten viel Lob für die ausgezeichneten Anlagen. Nicht weniger als drei Schützen erzielten 71 Punkte: Michel Tercier, Plasselb; Heribert Sturny, Tafers sowie Markus Brügger, St. Antoni. Anerkennende Worte äusserte auch Kurt Bürgermeister, Vizepräsident der königlich privilegierten Hauptschützengesellschaft München, die mit einer 40-köpfigen Delegation in Alterswil zu Besuch weilte.

Otto Binz, Präsident der Sensler Schützen, hob in seiner Ansprache beim Bankett das Pflichtbewusstsein und den Respekt der Schützen hervor. «Wir Schützen kennen Schwarz und Weiss nur bei der Trefferanzeige. Nicht Schwarz und Weiss gibt es bei uns in menschlichen Beziehungen oder bei politischen Meinungen», hielt er fest. Er forderte die Schützen auf, offen zu sein für Veränderungen. «Beim Schiessen leitet jeder Schuss eine Veränderung ein. Nach der Schussabgabe beginnen wir zu korrigieren. Wir wollen ins Schwarze treffen», meinte er. Das Bankett wurde umrahmt vom Spiel der Musikgesellschaft Alterswil, unter der Leitung von Mathias Lehmann. Dem patriotischen Anlass entsprechend, gab der Dirigent persönlich einige Stücke auf dem Alphorn zum Besten.

Für Ammann Peter Gross bringen Anlässe wie das Feldschiessen eine willkommene Abwechslung in den Alltag. Das Schiessen erinnere aber auch an die Präzision, die der berufliche Alltag von vielen abverlange. Er wies die vielen auswärtigen Besucher darauf hin, dass sich das Gesicht von Alterswil durch die Sanierung der Dorfdurchfahrt und verschiedene Bauvorhaben rasch verändern werde.

Traditionsreiche Veranstaltung

Oberamtmann Nicolas Bürgisser zeigte sich erfreut über die Begeisterung, die das Feldschiessen jeweils in den organisierenden Dörfern auslöst, und über die rege Teilnahme am Anlass. Wie kaum ein Fest sei das Feldschiessen mit Geschichten und Erinnerungen verbunden, führte er aus. Er rief dazu auf, zu diesem traditionsreichen Anlass Sorge zu tragen. Was er nicht möchte, sind Sicherheitsmassnahmen, die immer öfter bei Grossanlässen ergriffen werden müssen.

Kein Verständnis hat der Oberamtmann für Eltern, die zehn-/zwölfjährige Kinder unbeaufsichtigt ans Feldschiessen lassen. Polizisten in Zivil führten am Samstagabend Kontrollen durch. Gegen 20 Kinder – zum Teil angetrunken – mussten ihren Eltern zugeführt werden.

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