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Mit dem Rucksack und einer Bibel ins Gebirge

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Mit dem Rucksack und einer Bibel ins Gebirge

Pastoralassistent Christian Kelter führt Wanderbesinnungstage durch

Die Wanderbesinnungstage führen im Juli durchs Berner Oberland. Von Hütte zu Hütte, manchmal schweigend, manchmal sprechend. Rucksack und Bibel sind mit dabei. Christian Kelter, Pastoralassistent aus Tafers, begleitet die Gruppe.

Von IRMGARD LEHMANN

«Das Angebot richtet sich an alle, die Leib und Seele miteinander in Einklang bringen wollen», sagt Christian Kelter, Pastoralassistent in Tafers. «Die Wanderung unter dem Motto geht davon aus, dass sich Gott gerade in der Einfachheit, in der Natur, im Alltag finden lässt.»

Die fünftägige Tour führt von Kandersteg über die Fründenhütte, Blümlisalphütte, Gspaltenhornhütte und über die Rotstockhütte nach Mürren. Neun Erwachsene und vier Kinder haben sich bis anhin angemeldet. Für einige wenige hat es noch Platz, sagt Kelter. Übernachtet wird in SAC-Hütten (mit Frühstück circa 40 Franken). In den Hütten kann auch das Abendessen eingenommen werden.

Für geübte Bergwanderer

Die Marschzeiten bewegen sich zwischen vier und sechs Stunden. Das Angebot richtet sich an «geübte Bergwanderer mit ausreichender Kondition, um allenfalls auch 1400 Höhenmeter hinter sich zu bringen». Die Wege seien gut markiert und abgesichert. Einmal muss jedoch ein Gletscher überquert werden. Eine alpine Ausrüstung wird jedoch nicht verlangt.

Die Wanderung hat eine spirituelle und meditative Seite. So soll das Schweigen wie das Reden Platz haben, betont der Leiter: «Ich empfehle, am Vormittag zwei, drei Stunden schweigend zu marschieren.» Das Schweigen schaffe die Voraussetzung, um den eigenen Gedanken nachgehen zu können und die Natur umfassend wahrzunehmen.

Die Wanderung am Nachmittag diene hingegen dem Austausch in Kleingruppen.

Schlechtes Wetter und gute Kleidung

Die Wanderbesinnungstage werden vom Montag, dem 7., bis Freitag, dem 11. Juli durchgeführt. Das Wetter bleibt dabei die grosse Unbekannte. Diesbezüglich müsse man flexibel sein, meint Kelter. «Grundsätzlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Sollte aber die Sicherheit – etwa bei Schneefall – gefährdet sein, so müsste die Wanderung schlimmstenfalls abgesagt oder abgebrochen werden.

Erstmals im Bildungsprogramm

Organisatorin der Wanderung ist die Pfarrei Tafers. Sie bietet denn auch erstmals Wanderbesinnungstage in dieser Form – fünf Tage von Hütte zu Hütte – an. «Abseits der konventionellen Verkündigungswege», so Christian Kelter, «können die Menschen wieder neu mit Gott, dem Glauben und den biblischen Botschaften in Berührung kommen.»

Jeder Tag ist denn auch von einem biblischen Thema geprägt: Aufbruch – Wüstenerfahrung – Für sich sorgen – Begleiter finden – Ans Ziel kommen, heissen die fünf Leitsätze.

Information: Pfarrhaus Tafers: 026 494 20 17; E-Mail: christian.kelter@pfarrei-tafers.ch

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