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Mit der eigenen Firma Richtung Matura

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

An Geschäftssinn mangelt es den beiden Kollegiumsschülern nicht. Maximilian Schwarzenberger trägt ein T-Shirt mit dem Logo der neuen Firma und ist unverkennbar als CEO beschriftet; Laurence Bosson posiert stilbewusst für die Fotografin, so dass das Produkt ihrer Firma im besten Licht erscheint.

Schwarzenberger und Bosson dürfen sich seit gestern Abend mit Fug und Recht Geschäftsführer nennen, oder eben CEO. Am Gründungsabend haben sie zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen Partizipationsscheine zum Start ihrer Firmen verkauft. Anteilscheine im Gesamtwert von je 3000 Franken für Schwarzenbergers «Jeans Recycling» und Bossons «SunConnected» sind nun im Umlauf.

Die eine Gambach-Firma ist rein männlich, die andere rein weiblich. Die zehn Schülerinnen und Schüler haben sich die Posten des CEO, für die Administration, Produktion, Finanzen und Marketing aufgeteilt. Alle sind sie mit Namen-aktien Teilhaber ihrer Firma.

Nach gutem Erfolg im Vorjahr ist es auch dieses Jahr am Kollegium Gambach wieder möglich, die Maturaarbeit in Form einer Firmengründung zu machen. Begleitet werden die Jugendlichen von Young Enterprise Switzerland, einer Non-Profit-Organisation, welche solche Projekte in der ganzen Schweiz unterstützt.

Die Schüler, welche sich für die Gründung einer Miniunternehmung entschieden haben, müssen dabei einen strengen Zeitplan befolgen.

Zuerst einmal musste ein Prototyp für ein Produkt her. Im Fall der Männergruppe ist es ein Etui aus Jeans-Stoff. «Wir benutzen alte Jeans. Dies hat den Vorteil, dass wir kein Geld für die Anschaffung von Rohmaterial verwenden müssen», so der Fräschelser Schwarzenberger.

Einen Teil der Arbeit macht das Team selber, etwa den Jeansstoff ausschneiden. Das Fertigen des Etuis überlas- sen sie einer professionellen Näherin.

Die Frauengruppe hat sich für ein Frauenprodukt entschieden: eine Tasche mit Solarpanel, an dem der Akku von Smartphones aufgeladen wird. Die Erfahrungen mit dem Prototyp haben gezeigt, dass die Verkaufsversion noch leistungsfähigere Solarpanels aufweisen muss, so Laurence Bosson aus Wünnewil.

Auf Basis dieser Produkte folgen nun die Marketingstrategie und dann ein kompletter Businessplan. Das Einhalten von Fristen ist ein zentrales Element dieser Maturaarbeit. Jedes Mail und jedes Protokoll muss festgehalten werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Firmen werden die beiden Gambacher Kleinfirmen wohl eine begrenzte Lebensdauer von einem Jahr haben. Im nächsten Jahr geniessen dann die Vorbereitungen auf die Maturaprüfung Priorität.

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