Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Mit der «Kräuterhexe» eine Suppe kochen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Dass Brennnesseln beim Berühren stechen, ist bekannt. Dass sie sich aber auch zum Verzehr eignen, können sich die neun Kinder nicht vorstellen, die sich auf das Ferienpass-Abenteuer mit der «Kräuterhexe» Silvia Baumung eingelassen haben. «Kommt dieses Kraut etwa in die Suppe?», fragt Lara skeptisch. «Ja», meint Baumung lachend. «Gekocht brennt das vitaminreiche Gewächs nicht mehr»,beruhigt die Feldbotanikerin, und muntert die sieben Mädchen und zwei Buben auf, vorsichtig die jungen Triebe zu pflücken.

 «Früher haben sich rheumageplagte Patienten mit frischenBrennnesselzweigen auf dienackte Haut geschlagen», erzählt Baumung. Das durch die Hiebe austretende Gift habe zu einer Erwärmung der betroffenen Körperpartien geführt, aber auch viel Schmerz verursacht. «Was macht ihr, wenn ihr euch an einer Brennnessel verbrannt habt?», fragt Baumung. «Meine Mami macht dann eine Salbe drauf», antwortet Ronja. Baumung nennt als Alternative den Saft des Spitzwegerichs und reibt sichmit einem geknickten Blattder Pflanze über die geröteten Schwellungen an der Hand.

 «Das Ziel dieses Kurses ist, die Kinder für die heimische Pflanzenwelt zu sensibilisieren und ihnen die Merkmale der Kräuter zu erklären», sagt dieHeilpraktikerin. Sie kontrolliert jedes Blatt, das im Sammelsieb landet. Sie habe neun Pflanzen ausgewählt, die sichdie Kinder leicht merkenkönnten und die geschmacklich harmonieren, sagt sie und zählt auf: Gänseblümchen, Löwenzahn, Sauerampfer, Taubnessel, Roter Klee, Wilde Möhre, Schafgarbe, Brennnessel und Spitzwegerich. Nachdem die Suppe gekocht und das Steckenbrot bereit ist, macht die Suppenkelle die Runde. «Diese grüne Brühe sieht nicht lecker aus», ruft Luna spontan. Sie probiert aber trotzdem.«Sie schmeckt etwas bitter,aber gut», so ihr Fazit. mkc/luk

Bilanz

290 Kinder nutzten die 37 Angebote

Rund 290 Kinder haben beim heute zu Ende gehenden Ferienpass Gurmels mitgemacht. Unter den 37 Angeboten waren laut der Verantwortlichen Anja Förster neben Klassikern auch neue Angebote wie die Besichtigung der Ovo-Produktionsstätte sehr beliebt.mkc

Mehr zum Thema