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Mit der Pannenhilfe unterwegs am SlowUp

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Urs Hänni

«Ça joue?», erkundigt sich Michael Sandoz bei einer Jugendlichen, die am Strassenrand an der Bremse ihres Fahrrades herumhantiert. Sie schaut den Mann im blauen Leibchen etwas verwundert an und zeigt dann mit dem Daumen an: Alles in Ordnung. Sandoz setzt sich wieder auf sein gelbes Fahrrad. Er fährt neben Jonathan Colliard, der einen Veloanhänger mit dem TCS-Logo zieht. Weiter gehts.

Die beiden jungen Freiburger bilden eine von drei Patrouillen, welche für den TCS beim SlowUp um den Murtensee Teilnehmern mit Problemen Pannendienst leisten.

Während Sandoz eher derjenige ist, der bei kleineren Bobos mit Pflaster, Desinfektionsmittel und Verbandszeug zur Stelle ist, ist Jonathan Colliard der Mann fürs Mechanische. «Ein Velo ist ja nichts Kompliziertes», sagt er.

Eine gerissene Kette – ein Fall für die Werkstatt

Um 9 Uhr morgens bereits sind die beiden vom TCS-Stand in Avenches aufgebrochen. In relativ gemächlichem Tempo haben sie ihre erste von zwei Runden um den Murtensee in Angriff genommen. Es hat noch nicht viele Radler und Skater zu diesem Zeitpunkt, doch am Fusse des Vully haben sie ihren ersten Einsatz: Eine Kette ist gerissen. Bei gröberen Defekten wie diesem reicht die kleine Werkzeugkiste nicht. Ersatzteile kann eine mobile Patrouille nicht unbeschränkt viele mitnehmen. Sie raten dem Radfahrer, die nächste Velo-Garage entlang der Strecke aufzusuchen.

Die beiden jungen Freiburger, der eine aus Gumefens, der andere aus Châtel-St-Denis, sind zum zweiten Mal als Patrouilleure beim SlowUp im Einsatz. Ihr Berufsschullehrer, ein Vorstandsmitglied des TCS-Freiburg, hatte letztes Jahr unter seinen Schülern nach Freiwilligen für die Patrouille gesucht. Die Augen offen halten für Leute in Nöten, lautet die Devise für die Dépanneure. Bei der kurzen Steigung in Merlach blickt Sandoz etwas argwöhnisch auf einen Mann, dessen Kette beim Herunterschalten verdächtig über den Kettenkranz springt. Die Kette aber bleibt drin, weiter gehts.

Gebrochener Arm – eine Glacé ist gefragt

Kurz darauf hat ein Radfahrer sein Rad abmontiert. Doch der Sportler ist bereits mit Werkzeug ausgerüstet und löst sein Problem selber. Da hält ein anderer Radfahrer an. Sein Hinterrad streift den Rahmen. Nun greift Jonathan Colliard zum Schlüssel, zwei, drei Handbewegungen, und schon dreht das Rad wieder rund.

Bei Greng hat ein Jugendlicher sein Velo umgekehrt auf Sattel und Lenkrad gestellt. Das Vorderrad dreht nicht frei. Eine Scheibenbremse, etwas komplizierter. Sie scheint sich nicht zu lösen. Colliard erkennt, dass das Bremskabel beim Schalter wohl gerissen ist. Ein Fall für die Velogarage.

Mechanische Probleme treten meist zu Beginn auf, wenn man das Velo nach dem langen Winter wieder einmal in Betrieb nimmt. Doch die beiden TCS-Patrouilleure haben den Eindruck, es gebe weniger zu tun als letztes Jahr.

Gegen Nachmittag erwartet Michael Sandoz mehr Arbeit im Bereich «Bobologie», wenn die Teilnehmer müde werden, mehr Leute unterwegs sind und die Hitze grösser wird.

Kurz vor Môtier: Ein Mädchen liegt am Strassenrand, zwei Frauen kümmern sich um sie. Der Arm sei wohl gebrochen, sagt die eine Frau. Etwas zum Desinfizieren? Das Mädchen will nicht, dass es brennt, der Arm schmerzt bereits genug. Die Ambulanz ist avisiert, für die Patrouille gibt es nichts zu tun. Doch, eine Glacé möchte das Mädchen gerne. Aber so was hat es im TCS-Anhänger nicht dabei.

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