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Mit Schwarzsee-Power an die Ski-WM

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Wenn sich die internationalen Top-Cracks vom 6. bis zum 19. Februar zu den Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz treffen, dann werden die Augen der Sportwelt auch auf eine Frau aus dem Skiclub Schwarzsee gerichtet sein. Corinne Staub will an der WM aber nicht als Athletin, sondern als Funktionärin und Organisatorin Spitzenleistungen erbringen. Ihre fordernde Aufgabe: die Einsätze von über 1300 freiwilligen Helfern auf und abseits der Ski-Rennpisten koordinieren.

Corinne Staub, in 45 Tagen fällt der Startschuss zur Ski-WM. Über 140 000 Besucher werden am zweiwöchigen Grossanlass in St. Moritz erwartet. Können Sie überhaupt noch ruhig schlafen?

Oh ja, im Moment schlafe ich noch sehr gut (lacht). Aber es ist klar, je näher die WM rückt, umso grösser werden der Druck und die Anspannung. Man möchte einen tollen Job machen und auf den Punkt hin «ready» sein. Am 5. Januar haben wir die ersten freiwilligen Helfer im Engadin im Einsatz. Das ist unser Startschuss, und bis dahin gibt es auch noch so einiges zu tun.

Welche Arbeiten umfasst Ihr Aufgabenbereich?

In den letzten dreieinhalb Jahren habe ich als OK-Mitglied den «Voluntari»-Bereich aufgebaut. Dabei habe ich mich mit der Rekrutierung und dem Auswahlverfahren der freiwilligen Helfer beschäftigt und die Einsatzplanung an die Hand genommen. Weiter bin ich für die Schulung der über 1300 Helfer zuständig und arbeite bei der Organisation ihrer Unterkünfte, Transporte, Ausrüstungen und Akkreditierungen mit. Ausserdem fällt die Administration der Ski-WM in meinen Aufgabenbereich.

Das klingt nach einer Menge Verantwortung. Wie sind Sie zu dieser Funktion gekommen?

Ich hatte bereits zuvor in der Sporteventbranche gearbeitet, etwa für Swiss Olympic oder den internationalen Ski-Verband FIS. Während meiner Tätigkeit bei der FIS habe ich auch mit den Organisatoren verschiedener Weltmeisterschaften zu tun gehabt, unter anderem mit jenen von St. Moritz. Weil ich im Engadin studiert habe und die Gegend gut kenne, habe ich nicht lange überlegt, als das Angebot kam.

Und wie haben Sie sich auf die damit verbundenen Herausforderungen vorbereitet?

In den letzten Jahren war der Weltcup regelmässig in St. Moritz zu Gast, und vergangenen März konnten wir sogar das Weltcup-Finale organisieren. Dazu kam die Planung weiterer FIS- und Europacup-Rennen. Dass wir die Abläufe auf diese Weise einstudieren und perfektionieren konnten, war eine gute Vorbereitung.

Woher kommt Ihre Faszination für den Skisport?

Die habe ich wohl von meinen Eltern geerbt. Sie sind seit jeher grosse Ski-Fans, und auch ich bin schon in jungen Jahren im Skiclub Schwarzsee auf der Piste gestanden. Das Skifahren ist meine grosse Leidenschaft. Nun an einer WM im eigenen Land mitzuarbeiten, ist deshalb ein ganz besonderes Highlight für mich.

Wann wird die WM für Sie persönlich zum Erfolg?

Wenn es uns gelingt, die Besucher in St. Moritz mit einem fröhlichen Fest für den Skisport zu begeistern und ihnen die Schönheit der Bündner Bergwelt zu vermitteln. Natürlich hoffe ich, dass auch das Wetter entsprechend mitspielt und die Fahrerinnen und Fahrer der Schweiz im Februar mit guten Leistungen zum Erfolg der WM beitragen werden.

Damit während den zwei WM-Wochen alles reibungslos läuft, sind Sie auf funktionierende Helferteams angewiesen. Können Sie alle Wünsche der Helfer erfüllen?

Wir versuchen, die individuellen Bedürfnisse, so gut es geht, zu berücksichtigen. Die Einteilung von freiwilligen Helfern ist eine dynamische Angelegenheit. Wir sind täglich damit beschäftigt, die Planung zu aktualisieren und für voraussehbare Eventualitäten Lösungen zu finden. Das ist eine sehr fordernde, aber auch eine schöne Aufgabe. Mir gefällt der intensive Austausch mit den Helfern aus der ganzen Schweiz und aus aller Welt. Schön, dass es nun endlich losgeht.

Bei der Arbeit an den Rennpisten erhalten Sie auch Unterstützung von acht Mitgliedern aus dem heimischen Skiclub Schwarzsee …

Das freut mich extrem. Sie waren schon dieses Jahr als Helfer am Weltcup mit dabei, und wir hatten eine gute Zeit. Weil ich in den letzten Jahren nicht mehr so viel Zeit hatte, um selber im Club Ski zu fahren, freut mich der Besuch aus der Heimat umso mehr: So komme ich mit meinen alten «Gspändli» über unser gemeinsames Hobby wieder etwas mehr in Kontakt.

Leser-Wettbewerb

WM-Damenabfahrt hautnah miterleben

Zum fünften Mal nach 1934, 1948, 1974 und 2003 ist das mondäne St. Moritz vom 6. bis zum 19. Februar 2017 Austragungsort der alpinen Ski-Weltmeisterschaften. Neben spannenden Wettkämpfen zwischen den weltweit besten Skifahrerinnen und Skifahrern verspricht der zweiwöchige Grossanlass, zu dem rund 140 000 Besucher im Engadin erwartet werden, ein kunterbuntes Party- und Rahmenprogramm mit Live-Konzerten und Luftshows der Patrouille Suisse. Wenn sich Lara Gut, Fabienne Suter und Michelle Gisin im Februar für die Schweiz in waghalsigem Tempo den Abfahrtshang hinunterstürzen, dann liegen Medaillenträume in der Luft. Mit den FN können Sie hautnah dabei sein, wenn die Schweizer Speed-Spezialistinnen im Februar nach Gold greifen: Die Verantwortlichen der Ski-WM verlosen unter den Leserinnen und Lesern der «Freiburger Nachrichten» 5×2 Tagestickets für das Zielgelände der Damenabfahrt vom Sonntag, 12. Februar 2017, in St. Moritz. Um beim Leser-Wettbewerb mitzumachen, senden Sie eine SMS (Fr. 1.-/SMS) mit dem Kennwort FNSPORT und Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 939. Oder senden Sie eine E-Mail an abo@freiburger-nachrichten.ch mit dem Vermerk «Ski-WM».

mz

«Das Skifahren ist meine Leidenschaft. Nun an einer WM mitzuarbeiten, ist ein besonderes Highlight für mich.»

Corinne Staub

OK-Mitglied Ski-WM 2017

Skiclub Schwarzsee

Helfende Hände aus der Freiburger Heimat

Corinne Staub ist nicht das einzige Mitglied aus den Reihen des Skiclubs Schwarzsee, das in St. Moritz im Einsatz stehen wird: Die «Voluntari»-Verantwortliche erhält im Pistendienst Unterstützung von acht weiteren Mitgliedern aus dem Skiclub. «Corinne ist jahrelang mit uns im Freiburger Ski-Cup gefahren. Dass sie nun im OK-Team der Ski-WM 2017 für über 1300 Helfer zuständig ist, macht uns sehr stolz», sagt Vereinsmitglied Bruno Zbinden. Gemeinsam mit Peter Lötscher, Peter Thalmann, Philipp Jost, Kurt Zbinden, Conny Niederhäuser, Thomas Niederhäuser und Bruno Wyss habe er sich deshalb dazu entscheiden, den Helferdienst anzutreten.

Was die acht Sensler auf der Rennpiste erwarte, wüssten sie spätestens seit dem Einsatz am Weltcup-Finale im Engadin von vergangenem März, wie Bruno Zbinden erklärt: «Die Tore und Flaggen müssen korrekt stehen, die Sicherheitsnetze müssen richtig gespannt sein, und die Rennpiste muss in einem tadellosen Zustand gehalten werden.» Für die Helfer auf der Piste bedeute das lange Tage am Berg. «Die Gondel fährt um 5.45 Uhr. Dann stehen wir zwischen 7 Uhr und 17 Uhr im Einsatz», so Zbinden. «Es wird eine strenge Zeit, aber auch ein tolles Erlebnis.»

mz

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