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Mit Verstand statt mit Herz verstehen

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Bis zu diesem Interview in den FN dachte ich, dass René Fasel als «Machtmensch» ein normal gebliebener Mann sei und mit beiden Füssen auf dem Boden stehe. Grosser Irrtum. Aussagen, die Fasel bezüglich Wladimir Putin gemacht hat, lassen eine ganz andere Sichtweise zu.

Wenn jemand Putin als Freund bezeichnet und ihn so ins beste Licht stellt, frage ich mich, wo da Objektivität, Moral und Ethik geblieben sind. Fasels Freund lässt seine unbequemen Mitbürger im In- und Ausland verfolgen, lässt politisch anders Denkende in Gefängnisse stecken, überfällt die Krim mit Spezialeinheiten, wird beschuldigt, befohlen zu haben, ein Passagierflugzeug mit über 200 Menschen an Bord über der Ukraine abzuschiessen, unterstützt Syrien und Algerien militärisch.

Ein Freund, der mutmasslich demokratische Wahlen manipuliert, um Demokratien zu untergraben, der die Gesetze so abändert, dass er weiterhin Präsident bleiben kann – und René Fasel sagt: «Putin ist ganz anders, er geht respektvoll mit den Leuten um», und legitimiert ihn zum Schluss mit der Aussage: «Man darf nicht vergessen, dass Russland ein grosses Land und kompliziert ist.»

Man könne Russland nicht mit dem Verstand verstehen, nur mit dem Herzen, so Fasels Überzeugung. Ist doch toll, einen so guten Putin als Freund zu haben, um Russland zu verstehen. Russland ist gross, und Putin hat viel Platz für Leute wie René Fasel, die so gute Referenzen ausstellen und mit Herz – statt mit Verstand – verstehen.

Urs Anken, Düdingen

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