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Mitreissend, vital, engagiert

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8. Valiantforum: Der Chor «Molto cantabile» aus Luzern gewinnt

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

Eigentlich wusste man bereits nach den ersten Tönen, wer aus dem Preisträgerkonzert als Sieger hervorgehen wird. Mit einem Werk aus der Renaissance eröffnete der junge Chor «Molto cantabile» aus Luzern seinen Part und vermochte damit die rund 400 Zuhörerinnen und Zuhörer unmittelbar in seinen Bann zu ziehen. Was da geboten wurde, war schlichtweg Musizieren auf höchster Stufe.Die Atmungen, die Verzögerungen, die Dynamik waren ausgeschliffen und von beeindruckender Musikalität durchsetzt. Frappant auch die Stilsicherheit. Nahtlos wechselte der Chor vom 15. Jh. ins 19. Jh. zu Hugo Wolf und zu zeitgenössischer Musik.Erst vor zwei Jahren gegründet, ist «Molto cantabile» bereits Preisträger von verschiedenen Gesangswettbewerben. Mit dem ausgebildeten Sänger und Chorleiter Andreas Felber, einst Mitglied bei den Luzerner Sängerknaben, steht dem Ensemble ein versierter Dirigent vor.Wohlverstanden. Die Mitglieder des Ensembles sind einiges älter als jene der beiden Orchester. Doch darf man wohl Sängerinnen und Sänger nicht direkt mit Instrumentalisten vergleichen. Die Jury verlieh dem jungen Chor den ersten Preis.«Entweder hört man ein bloss unverständliches Geräusch oder man empfindet einen Sturm von Leidenschaft, der uns fortreisst», schrieb Jean-Jacques Rousseau einmal über die Musik. Ein leidenschaftliches Spiel boten am Mittwochabend sowohl das Jugendsinfonieorchester Aargau als auch das Jugendorchester der Westschweiz.Schon rein die Tatsache, dass sich junge Menschen der klassischen Musik verschrieben haben, musste den rund 400 Anwesenden Freude machen. Selbstverständlich ist es nicht. Und daher ist der Valiant Bank ein Kränzchen zu widmen für ihr Engagement. Zumal sie bereit ist, unbekannte Orchester, junge Musikerinnen und Musiker zu unterstützen. Notabene – auch andere Banken tun dies. Doch sie unterstützen jene, die den Weg bereits ein grosses Stück gegangen sind. Der Werbeeffekt ist um einiges grösser.

Kein Hauch von Routine

Das Jugendorchester Aargau spielte frisch und witzig ein Werk von Werner Wehrli, dem die 4. Sinfonie von Schubert folgte. Nach einem etwas zu langsam angegangenen ersten Satz folgte ein atemberaubendes Tempo im Allegro. Vital und engagiert – auch wenn die Einsätze nicht durchwegs dem Wunsch entsprachen. Der ausgebildete Dirigent und Kontrabassist Moritz Baltzer wusste den Jugendlichen die Impulse auf eindrückliche Weise zu vermitteln.Dass das Jugendorchester der Westschweiz mit dem Divertimento von Mozart einen schönen Applaus erntete, überraschte nicht sonderlich. Mozarts Divertimentos sind nun mal Ohrwürmer.Ergreifend zarte Momente ergaben sich im «Lyrischen Andante» von Max Reger. Unter der Direktion von Theophanis Kapsopoulos, (Gründer und Leiter des Jugendorchesters Freiburg) bot das erst seit zwei Jahren existierende Jugendorchester der Westschweiz jenes intensive Musizieren, das einiges verspricht.Und das Valiantforum bleibt eine musikalische Plattform, wo kein Hauch von Routine zu spüren ist.

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