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Moloko im Fri-Son

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Roisin Murphy macht Eindruck. Sie erscheint in einem sackartigen schwarzen Kleid mit Gürtel. Ein Teil ihrer blonden Haare ist zu einem Seitenschwanz hochgebunden. Eigentlich völlig unvorteilhaft, doch die lockere Art, sich zu bewegen, und vor allem ihre Stimme ziehen das Publikum völlig in ihren Bann.

Moloko, die ursprünglich nur Sängerin war, Roisin Murphy und Programmierer Mark Brydon haben sich zu einer richtigen Band mit Gitarre, Bass und Schlagzeug zusammengeschlossen. In ihrem dritten Album «Things to Make and Do» findet jeder Stil und Sound seinen Platz. Die Lieder variieren zwischen komplexer Elektronik mit Trip-Hop, Funk, Hip- Hop, New Beat und Drum’n’Bass. Dazu kommen die unilinearen Gesangslinien Roisin Murphys. Anfangs etwas verhalten, steigert sich die Band immer mehr in ihre Songs hinein. Während des Konzerts wurden die elektronischen Effekte auf das Wesentliche reduziert und wichen echtem Spiel. Die Songs des neuen Programms sind geradliniger als früher.
In der Live-Umsetzung kam das House-Stück «The Time is Now» viel besser als auf dem Album zur Wirkung, während «Indigo» durch die Vereinfachung die Kraft etwas verlor. «The Time is Now» könnte nach «Sing It Back» Molokos neuer Hit werden. Natürlich durfte auch Letzteres am Konzert nicht fehlen, denn damit hatte Moloko den Durchbruch geschafft. «Things to Make and Do» ist mehr ans erste Album «Do you Like My Thight Sweater?» angelehnt als an. «I Am Not a Doctor». Moloko stellten mehrheitlich Lieder aus dem neuen Album vor. Das Publikum war begeistert, klatschte und bewegte sich mit und verliess nach fast zwei Stunden Moloko zufrieden das Fri-Son.

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