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Mozart zum Jubiläum

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Mit der Krönungs- und der Totenmesse von W. A. Mozart durften die Sänger und ihr Dirigent Markus Reinhard auf zwei Jahrzehnte reiches Musikschaffen zurückblicken.

Vor 20 Jahren fanden sich in der bernischen Nachbarschaft ein paar Musikfreunde zusammen, um «Die Schöpfung» von Joseph Haydn aufzuführen.
Aus dem ersten Erfolg bildete sich ein dauerhafter Chor, welcher auch über die Kantonsgrenzen hinaus konzertiert und sich mit dem «Messias» von Händel, dem «Elias»von Mendelssohn, den «Jahreszeiten»von Vivaldi oder eben dem «Requiem» von Mozart auch an anspruchsvolle Werke wagt.

Das Erreichte konnte sich
hören lassen

Das Erreichte konnte sich hören lassen. Mit klaren Einsätzen führte M. Reinhard seinen Chor durch das Konzert, und die Sänger folgten ihm mit viel Enthusiasmus, Aufmerksamkeit und vollen, aber auch weichen Stimmen.

Begleitet wurden sie von einem Ad-hoc-Orchester, welches zwischen dem Gloria und dem Credo der Krönungsmesse, gemäss damaligem Brauch, auch noch eine Kirchensonate spielte. Schade nur, dass die Instrumentalisten, vor allem während der Krönungsmesse, ein wenig zu stark dominierten und somit gelegentlich eine Unausgeglichenheit zwischen ihnen und dem Chor wie auch den Solisten schufen.
Unterscheidet sich die Krönungsmesse mit einer eher üppigen Orchestrierung von den übrigen sakralen Werken des Wiener Klassikers, so zeugt das letzte, von seinen Schülern vollendete Werk mit einer neuen Form der Totenmesse vom Bruch mit der Kirche und seiner bewussten Zuwendung zu den Freimaurern.

Sänger und Instrumentalisten
konnten überzeugen

Diese eher ungewohnte Form eines Requiems widerspiegelt die persönlichen Auseinandersetzungen des Komponisten mit dem Tode und dessen verschiedenen Facetten, welchen die Sänger und Instrumentalisten kompetent zum Ausdruck verhalfen. So untermalten die Bassetthörner, Fagotte und die schluchzenden Streicher die Totenklage in der Introduktion, oder der Chor zeigte erbarmungslos mit dem «Dies irae» die Schrecken der letzten Gerichtstage auf.

Zu erwähnen sind sicher auch der das Publikum durchdringende Anruf an den Weltenrichter im «Rex tremendae» und die geheimnisvolle und sinnliche Art, mit welcher das «Confutatis» interpretiert oder mit welcher ein Trauerteppich für das «Lacrymosa» gelegt wurden. Bei den ersten Proben des Letzteren soll seinerzeit sogar Mozart geweint haben.
Aber auch die Solisten sollten nicht vergessen werden: Ursula Sorbello (Sopran), Madeleina Müller (Alt), Christophe Einhorn (Tenor) und Hanspeter Brand (Bass). Hierbei können die klare und volle, aber nicht forcierende Stimme des Tenors oder die Solopassagen der Sopranstimme in den beiden «Agnus Dei» hervorgehoben werden. Das zahlreich erschienene Publikum dankte ihnen mit einem grossen Applaus.

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