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«Musik ist bei uns Teil des Tagesablaufes»

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«Musik ist bei uns Teil des Tagesablaufes»

Familienformation «Furioso Romantica» tauft am Samstag die CD «Es Teili vom Ganze»

Die Familienformation Linder aus Wünnewil präsentiert die erste CD mit Eigenproduktionen. Musikalisch ist «Es Teili vom Ganze» nicht leicht einzuordnen, aber genau diese Stilvielfalt ist eine Spezialität des Quartetts.

Von IMELDA RUFFIEUX

Vater Markus Linder spielt Flöte, die 12-jährige Barbara hat die Geige in den Händen, an der Gitarre steht der 14-jährige Peter und Mutter Theres Linder-Ammann greift in die Tasten – es ist klar, dass eine CD-Präsentation bei der Familie aus Wünnewil mit einem musikalischen Auftakt beginnt.

Am Schluss ein Ganzes

Das Quartett tritt unter dem Namen «Furioso Romantica» auf. Furios und romantisch zugleich? Was auf den ersten Blick wie ein Gegensatz aussieht, stimmt für die Familie Linder, beschreibt ihre Vielseitigkeit: die verschiedenen Stilrichtungen, die vielen Instrumente – viele Gegensätze, die am Schluss ein Ganzes bilden. Passend dazu der Titel der Familien-CD, «Es Teili vom Ganze».

«Familienmusik ist etwas Spezielles, ein wertvolles Gut», erklärte Markus Linder, der wie seine Frau Musik-Unterricht erteilt. Musik sei in seiner Familie Teil des Tagesablaufes. Mit ihrer CD möchten die vier die alte Tradition der Familienmusik wieder aufleben lassen und vielleicht andere Familien dazu animieren, es auch zu versuchen. Ausserdem möchte die Familie möglichst vielen Leuten Freude zu bereiten, wie Markus Linder erklärte.

Auf der CD sind 22 Stücke von «Furioso Romantica», komponiert und grösstenteils auch getextet von Theres Linder-Ammann. «Ich packe in die Lieder, was die Familie erlebt», erklärte sie an der gestrigen Präsentation. Ferien, alltägliche Begebenheiten, Religion, Erfahrungen – aus all dem könne sie schöpfen. «Ich hab dauernd Musik im Kopf.» Neben der klassischen Konservatorium-Ausbildung als Komponistin sei ihr durch die Familie auch die Volksmusik immer nahe gestanden. Aber auch Musical, Operette, Chorgesang und Blasmusik habe sie kennen gelernt. «Ich will das Gefäss Musik so offen wie möglich lassen und keinen Stil abtun.»

Die Aufnahmen sind im Tonstudio Oberland in Tentlingen gemacht worden. Die beiden Kinder der Familie erzählten von der lockeren Ambiance mit dem Tontechniker Eric Cotting, vom Kribbeln vor der ersten Aufnahme und von den Gummibärli, die gegen Herzklopfen und auch einfach so gut gewirkt haben.

Wenn sie auch vom grossen Spass an der Produktion berichteten, so war doch auch klar, dass ebenso viel ernsthafte Arbeit und grosse Professionaliät dahinter stehen. Neben viel Probenarbeit zuhause schaltete die Familie vor den Aufnahmen eine Intensiv-Woche in Frankreich ein, wo bis zu sechs Stunden pro Tag geübt wurde.

Geniessen solange es dauert

Markus und Theres Linder ist es wichtig, dass die Kinder einerseits als gleichberechtigte Partner beim Quartett mitbestimmen und dass sie andererseits nicht überfordert werden. «Wir sind uns bewusst, dass dies eine Übergangsphase ist, dass die Kinder vielleicht in einiger Zeit andere Ideen und eigene Wege verfolgen wollen», sagt Markus Linder. «So lange es dauert, wollen wir es geniessen.»

Durch die Musik entstehe immer wieder ein gemeinsamer Treffpunkt in der Familie, womit auch mal Auseinandersetzungen oder Streit überwunden werden könnten. «Wir kennen auch schlechte Tage, an denen nichts läuft», erklärte Theres Linder. «Wir wollen den Kindern durch die Musik zeigen, was Leben ist, und dazu gehören auch Misserfolge.»

Das Feuer brennt noch

Und die Kinder wissen, dass sie jederzeit die Bremse ziehen können, wenn es für sie nicht mehr stimmt. Vorderhand ist davon aber noch keine Rede. Das Zusammenspielen macht Spass und das Feuer vor einem Auftritt – wie Theres Linder es ausdrückte – brennt nach wie vor. Die Familie könnte sich auch gut vorstellen, mal im Ausland Konzerte zu geben.
CD-Taufe
und Konzerte

Ein Marsch, ein Mundart-Gospel, dann wieder ein Alphorn-Terzett und ein rockiges Lied, eine Fuge, eine romantische Melodie – keines der Stücke auf der Linder-CD tönt gleich. Immer wieder kommen Überraschungen, nimmt zum Beispiel ein Schlaflied unerwartete Wendungen, gibt es gesangliche Einlagen. Alle haben eines gemeinsam, was auch der Laie rasch bemerkt: Da stecken musikalische Talente dahinter.

«Wir sind gespannt, wie die CD ankommt», sagt Markus Linder. «Es Teili vom Ganze» wird am kommenden Samstag, 6. September 2003, ab 17.30 Uhr in der Aula von Neuenegg getauft. Am Freitag, 12. September, gibt die Familie dann ein Open-Air-Konzert auf dem Dorfplatz von Wünnewil. Weitere Konzerte sind in Interlaken (14.9.), Balsthal (3.10.), Detligen (18.10.), Meikirch (22.10.) geplant, bevor das Quartett am 23. Dezember in der reformierten Kirche in Flamatt auftritt. im

Weitere Info: www.furo.ch

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