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Musik verkündet Freud und Leid

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Galakonzert der Stadtmusik «La Concordia»

Musik ist dem Leben entnommen und fürs Leben geschrieben. Dirigent Jean-Claude Kolly gelang es wiederum ausgezeichnet, durch bewusst gepflegte Interpretation dieser Musik Leben und Ausdruckskraft zu schenken.

Der modern klingende, mit südländischem Temperament und warmen Akkorden geschmückte Marsch «Glory of Catalonia» von Michio Mamya wurde mit rasantem Tempo angegangen. Es war eine unwiderstehliche Einladung zu einer musikalischen Galareise ins Reich der grenzenlosen Welt.
Und bereits wartete mit «Gloriosa», einem dreiteiligen Werk mit religiösem Inhalt vom japanischen Komponisten Yasuhide Ito, ein erster Höhepunkt auf die vielen aufmerksam mitgehenden Konzertbesucher. «Oratio», mit feinem Beginn, mit zarten Klängen des Glockenspiels, war eine Einladung zum Gebet. Die Choralmelodie, von den Musikanten singend und würdevoll vorgetragen, wurde registerweise vom ganzen Spiel mit zunehmender Tonstärke lebendig beantwortet. Mit verinnerlichtem Glockenspiel schloss kunstvoll der erste Teil.
Die Piccoloflöte, mit künstlerisch variierender Solostimme, übertrug den zweiten Teil, «Cantus», modulierend dem ganzen Spiel. Es war ein musikalisches Gebet in klassischer Sprache.
In «Dies Festus», dem dritten Teil, wurde in freudiger Lebendigkeit musiziert; alle musikalischen Möglichkeiten eingesetzt. «Dies Festus» erklang in Vielfalt und doch in überzeugender Einheit. Es war Musik für ein grosses Spiel, für einen grossen Festtag!

Musik kennt Leid und Unrecht

Die symphonische Dichtung «Oscar for Amnesty», eine ergreifende Komposition des 40-jährigen Belgiers Dirk Brossé, beschreibt mit klagender und anklagender Musik das tragische Schicksal von Marianella Garcia Villas (1948-83) in El Salvador. Eine junge Frau, inmitten der Musizierenden auf der Bühne stehend, trägt mit kräftiger Stimme ihre Sorgen, ihre Leiden, ihren gerechten Kampf vor. Es ist ein Aufschrei gegen das Unrecht, gegen die Unterdrückung der armen Bauern, enteignet von ihrem geliebten Boden, der Mutter Erde. Musik, die weint und doch noch hofft, mit tiefsinnigen Akkorden, begleitet diesen gefährdeten Menschen in schwerer Not, der flieht, sich versteckt und doch wieder die Armen besucht und stärkt und Hoffnung bringt und schliesslich… gewaltsam sterben muss. Es war ein musikalisch fein auskomponierter und pietätvoll interpretierter Schluss, ein wahres Absterben.

Tambouren, vorwärts Marsch!

Für die reiselustige «Concordia», die bereits musizierend die Welt bereiste und die Reise im Oktober 2000 fortsetzen wird, sind die strammen Tambouren unentbehrlich. Mit «Black and White», den freiburgischen Farben Schwarz und Weiss, von Roman Lombriser, und «Celebration», von Ivan Kim, bewiesen sie Rasse und Klasse. Mit höchster Konzentration, genauem Zusammenspiel und abwechslungsreicher Spielweise eroberten sie den verdienten, kräftigen Beifall. In «Hootenanny», dem amerikanischen Folklorefestival, komponiert von R. Helbling und R. Käch, begleiteten sie die jubilierenden und trillernden Flötespielerinnen feinfühlig und wirkungsvoll.

Musik verkündet Freude und Glück

Leonard Bernstein, der dank seiner modernen Kompositionstechnik, gehobener Unterhaltungsmusik mit Einschluss des Jazz weltweiten Erfolg erlebte, triumphierte auch in der Uni-Aula mit «Four Dances Prom ». Jean-Claude Kolly dirigierte seine Musikerinnen und Musiker nochmals zu freudig-tänzerischem Spiel heraus. Und der junge Dirigent Hugo Stern doppelte in «Candide Suite» ebenso begeistert und begeisternd nach. In der letzten Konzertnummer «String of Pears», erreichte die Begeisterung bei den Concordia-Verehrern ihren Höhepunkt, so dass die Zugaben fast kein Ende nehmen wollten.

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