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Musikwelle darf nicht sterben

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Das schlägt dem Fass den Boden raus! Da steht in einem Zeitungsartikel, dass die SRG-Gebühren-Gegner die Spartensender der SRG wie Sirius, Classic und Musikwelle aufheben wollen, da dies Private ebenso gut machen könnten. Ausserdem hätten diese Programme keine Moderation! Wie bitte? Die Musikwelle hat jeden Tag Live-Moderation, werktags von 6 bis 19 Uhr, über das Wochenende leicht reduziert. Ausserdem, führen die Gegner weiter an, könne heute jedermann im Internet die Musik selbst herunterladen. Können vielleicht, aber wollen?

Die Musikwelle sendet ein Programm für Leute über 50 mit leichter, eingängiger Musik wie Schlager, Chanson, Klassik und Volksmusik. Die Moderation ist kurzweilig, wohldosiert und verschont die Zuhörer von unnötigem «Gelafer». Mit den Formaten «Wünsch dir was»und «Visite»werden die Zuhörer am Programm aktiv beteiligt, und sie machen mit ihren Telefonwünschen fleissig mit. Regelmässig kann nicht alles gesendet werden, was per Telefon, Post oder Internet angemeldet wird. Und der Kreis der Zuhörer ist kontinuierlich am Wachsen: Heute sind es täglich gegen 400 000 Personen. Auf diesen Hörerspass soll die Generation 50plus verzichten, weil gewisse umtriebige Bürger der Meinung sind, Musikwelle sei mit dem Auftrag des Service public nicht vereinbar. Wenn Private das Programm der Musikwelle übernehmen, heisst dies, permanent Werbung, Werbung und Werbung. Nein, das ist keine Alternative.

Dass die SRG gewisse Positionen im Lichte des Service public überdenken muss, ist unbestritten. Doch die Generation 50plus hat auch Anspruch auf einen für sie abgestimmten Sender. Die Musikwelle kommt dieser Aufgabe vollumfänglich nach. Sie also abzuschaffen, wäre ein grober Verstoss gegen den Geist des Service public. Und das darf nicht passieren. Musikwelle darf nicht sterben.

«Die Moderation verschont die Zuschauer von unnötigem ‹Gelafer›.»

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