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Mutmassliche Diebe verhaftet

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Mutmassliche Diebe verhaftet

Die in Marly entwendeten Armeewaffen sind sichergestellt

Die vier mutmasslichen Diebe von Armeematerial in Marly sind in Haft. Wie die Militärjustiz am Dienstag mitteilte, sind sie alle Zivilisten. Das Diebesgut ist bis auf drei Pistolen und zwei Nachtsichtgeräte sichergestellt.

Durch den Erfolg der Untersuchungsbehörden erhält die Armee die am Wochenende vom 16. und 17. September in Marly gestohlenen 82 Sturmgewehre, alle Munition und den grössten Teil des anderen gestohlenen Materials wieder zurück. Es sei nicht auszuschliessen, dass auch der Rest noch auftaucht, heisst es in der Mitteilung der Militärjustiz vom Dienstag weiter.

Zugriff auf Autobahnraststätte

Die Solothurner Kantonspolizei verhaftete die vier Verdächtigen und stellte auch das Material sicher. Wie Martin Immenhauser, Sprecher der Militärjustiz, gegenüber der «Tagesschau» vom Schweizer Fernsehen SF sagte, erfolgte der Zugriff auf einer Autobahnraststätte im Kanton Schwyz. Dort wurde gleichzeitig in einem Lieferwagen auch das Diebesgut sichergestellt.Frank Zellweger, Mediensprecher der Militärjustiz, sagte der Nachrichtenagentur SDA, die mutmasslichen Täter sässen derzeit in Untersuchungshaft. Informationen zu ihrer Identität gab Zellweger aus ermittlungstechnischen Gründen nicht preis. Schliesslich fehle noch Material.Nach ersten Erkenntnissen besteht die mutmassliche Täterschaft ausschliesslich oder zumeist aus Zivilpersonen. Die Leitung des Verfahrens ging darum von der Militärjustiz an die Behörden des Kantons Freiburg über. Das kantonale Untersuchungsrichteramt konnte am Dienstag keine weiteren Auskünfte geben. Patrick Genoud wird zum zuständigen Untersuchungsrichter, wie gegenüber den FN bestätigt wurde.

Tipp von Truppenangehörigen?

Die Militärjustiz klärt weiter ab, ob die Truppe strafrechtliche Verantwortung für Aufbewahrung und Sicherung von Waffen, Munition und anderem Material trägt. Zellweger sagte, die militärischen Ermittler gingen auch der Frage nach, ob die Täterschaft von Truppenangehörigen einen Tipp erhalten haben könnte.Den Verhaftungen vorangegangen war eine enge Zusammenarbeit zwischen dem militärischen Untersuchungsrichter, den Untersuchungsbehörden des Kantons Freiburg, den Polizeikorps von Freiburg, Solothurn und Schwyz sowie der Bundeskriminal- und der Militärpolizei.

Sturmgewehre mit Verschlüssen aufbewahrt

Die 82 in Marly gestohlenen Sturmgewehre waren von der WK-Truppe mit eingesetzten Verschlüssen gelagert worden. Normalerweise werden Gewehre und Verschlüsse getrennt aufbewahrt; so sind die Waffen im Falle eines Diebstahls funktionsuntüchtig.Es war gemäss einer Aussage von Verteidigungsminister Samuel Schmid von Anfang Oktober nicht klar, ob die Truppe mit dieser Aufbewahrungsart gegen Vorschriften verstossen hatte. Waffen und Verschlüsse müssen getrennt aufbewahrt werden, wenn das Material nicht bewacht und nicht in diebstahlsicheren Räumen gelagert werde.

Einbruch in unbewachte Unterkunft

Laut früheren Auskünften des Verteidigungsdepartements war die Truppenunterkunft in Marly an dem Wochenende des Diebstahls nicht bewacht gewesen. Um an die Waffen zu gelangen, brachen die Täter eine Aussentür und zwei weitere Türen im Innern der Unterkunft auf.Neben den 82 Sturmgewehren wurden aus der Unterkunft drei Pistolen, 43 Einheiten Taschenmunition, zehn Nachtsichtgeräte und drei Infrarot-Pointer entwendet. Der Bund setzte 20 000 Franken Belohnung für sachdienliche Hinweise aus. sda/FN

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