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Nach dem Akademiker der Mann aus der Praxis

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Als Thomas Steiner letztes Jahr seinen Rücktritt als Direktor des Freiburger Tourismusverbandes bekannt gab, kam dies für den Präsidenten Jean-Jacques Marti überraschend. «Finden wir eine zweite seltene Perle?», fragte sich Marti damals. «Ja, es ist uns gelungen», sagte er gestern bei einer Bilanz-Medienkonferenz über die ersten 100 Tage Amtsdauer des neuen Direktors Pierre-Alain Morard. «Thomas Steiner war ein Akademiker des Tourismus, Pierre-Alain Morard ist ein operativer Direktor mit Erfahrung aus der Praxis. Diese Kombination passt zu 100 Prozent.»

Morard sagte, dass er von seinem Vorgänger während des Monats Dezember in das neue Amt eingeführt worden sei. Es habe einen intensiven Austausch über die laufenden Dossiers gegeben, insbesondere über die Vision 2030 des Freiburger Tourismus, die Steiner verfasst hatte. «Der Übergang ging sanft, aber professionell vonstatten», so der neue Direktor.

Morard machte sich auch ein eigenes Bild über die Freiburger Tourismuslandschaft. So habe er sämtliche Tourismusregionen des Kantons besucht und mit deren Verantwortlichen gesprochen. Auf seiner Tour durch den Kanton habe er auch mit Tourismusanbietern, mit Partnerverbänden oder Staatsstellen Kontakt gehabt.

«Die Vielfalt des touristischen Angebots im Kanton ist aussergewöhnlich», sagte Morard. Gleichzeitig bedauerte er, dass diese Vielfalt nicht noch öfter mit Stolz hervorgehoben werde. Er hat auch viel Dynamik festgestellt: So hätten während seiner 100-tägigen Amtszeit wichtige Leistungsanbieter wie die Bäder von Charmey, das Papiliorama in Kerzers oder die Schaukäserei in Pringy Entwicklungsprojekte und neue Angebote angekündigt.

Pierre-Alain Morard hat bereits die Entwicklungsschwerpunkte des kantonalen Tourismusverbandes identifiziert. So will er das Projekt «Lean Destination Management» weiter vorantreiben. Gemäss Morard seien die Strukturen im Freiburger Tourismus zu vielfältig und kompliziert, diese gelte es zu vereinfachen.

Weiter wird die von Thomas Steiner publizierte Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Freiburger Tourismus eine Fortsetzung erhalten. «Jetzt geht es darum, diese Studie auf jeden einzelnen Bezirk auszudehnen», so Morard. Dies soll zwischen Mai 2017 und Sommer 2019 erfolgen.

Für den Direktor ist es zudem notwendig, die Vision 2030 für den Freiburger Tourismus laufend anzupassen: «Wir müssen da immer auf laufende Entwicklungen reagieren.» Schliesslich steht eine Änderung des Freiburger Tourismusgesetzes an. «Es ist wichtig, dass wir eine gesetzliche Basis für unsere Arbeit haben», sagt er. Dabei ist es Morard ein Anliegen, dass der touristische Entwicklungsfonds möglichst viel Flexibilität erhält.

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