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Nach dem Motto «Viele Bands, viele Fans»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

In wenigen Tagen sticht die MSC Musica in See. Sind Sie aufgeregt?

Ein kleines Kribbeln im Bauch spüre ich schon. Alles ist eigentlich organisiert, und dennoch gibt es gewisse Komponenten, die wir nicht bis in das letzte Detail planen konnten. 

 

Was zum Beispiel?

Wir haben von unseren Auftrittsräumen auf dem Schiff, die zum Teil 900 Quadratmeter gross sind, nur einen Plan erhalten von fünf mal fünf Zentimetern. Als gelernter diplomierter Bauleiter, der gerne ansprechende Pläne liest, ist das ein Horror für mich und kaum nachvollziehbar.

 

Apropos Schwierigkeiten: was waren die Knackpunkte bei der Organisation?

Es gab einige Schwierigkeiten, aber jede Phase war spannend und lehrreich. So etwa die ersten Verhandlungen mit der Reederei. Wir mussten zuerst eine finden, die gewillt war, so viele Kabinen freizustellen. Dann war die Koordination nicht leicht, in welchen Räumen wir auftreten können. Logistisch aufwendig war die Planung der zehn Busse, mit denen wir nach Venedig reisen: Wer wo einsteigt und wann die Busse abfahren, damit sie genau im Viertelstundentakt beim Schiff zum Einschecken eintreffen. Und schliesslich die Instrumentenlisten für den Zoll: Wir reisen unter anderem mit 18 Gitarren und sechs Schwyzerörgeli.

 

Zugleich ist es auch der erste grosse Anlass Ihrer Firma Buba Events. Ist das eine Bewährungsprobe?

Dies trifft sicher zu. Ich habe aber kompetente Partner. Das Team von Mark Sahli von Fri-Travel übernahm die Buchungen und Zahlungen. Die Firma Horner AG ist verantwortlich für den reibungslosen Transport von Freiburg nach Venedig und retour.

Wie konnten Sie sicher sein, dass Sie die über 500 reservierten Plätze auch besetzen können?

Da war ein gewisses Risiko dabei. Aber ich rechnete nach dem Motto «Viele Bands, viele Fans» und machte daraus eine Hochrechnung, die am Ende glücklicherweise aufgegangen ist. In einer ersten Phase haben wir mehrere Bands angefragt. Das Echo, das zurückkam, war durchwegs positiv. Somit konnte ich annehmen, dass es einige Anmeldungen gibt.

 

Von den rund 3200 Passagieren an Bord reisen 536 mit dem Reiseveranstalter Fri Music Cruise. Sind das vor allem Sensler?

Die Gäste sind zu 95 Prozent Sensler oder aber zumindest Deutschfreiburger. Altersmässig haben wir vom halbjährigen Baby bis zum Urgrossvater alles mit an Bord. Da die Reise in die Schulferienzeit fällt, haben wir auch viele Familien dabei. Es reisen insgesamt 75 Kinder mit. Wir haben junge Mädchen dabei, die wegen Gustav kommen, und Grosseltern, die dabei sind, weil ihre Enkel in einer der Bands mitspielen.

 

Was macht Ihrer Meinung nach den Reiz einer solchen Kreuzfahrt unter lauter Gleichgesinnten aus? Will man wirklich auch noch in den Ferien seine Nachbarn sehen?

Der Vorteil der Reise ist, dass wir ein fantastisches Programm mit vielen Künstlern an Bord haben und für alle musikalischen Vorlieben etwas bieten können. Viele haben sich sicher schon einmal Gedanken darüber gemacht, eine Kreuzfahrt mitzuerleben, und nun die Gelegenheit ergriffen.

 

 Inwieweit hat der Untergang der Costa Concordia die Organisation dieser Reise beeinträchtigt? Gab es Absagen?

 Es hat keine Abmeldungen gegeben.

 

Nach welchen Kriterien haben Sie die Künstler und Gruppen ausgewählt?

Mir war die grosse Spannbreite der Auftretenden sehr wichtig. Es ist von Hardrock bis Jodel alles dabei.

 

Ist dies eine einmalige Angelegenheit oder ist eine Wiederholung geplant?

Fri Music 2013 ist in Planung, jedoch nicht als Kreuzfahrt. Da noch nicht alle Details geklärt sind, möchte ich lieber noch nichts sagen.

 

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Mit den vielen guten Bands an Bord zu sein, auf die vielen Konzerte, auf extravagante Jamsessions, zum Beispiel, wenn Gustav einen Song mit der Gitarre anstimmt, Mamba von den Stromstossörgelern ihn mit dem Schwyzerörgeli begleitet und Kreti und Plethi mitsingen.

Programm: Captain Gustav sticht in See

Das Kreuzfahrtschiff mit 3200 Passagieren und über 1000 Besatzungsmitgliedern ist vom 14. bis zum 21. Oktober unterwegs. Von Venedig geht es nach Bari, Olympia, Santorini, Mykonos, Athen, Korfu und Dubrovnik zurück nach Venedig.

Erwin – genannt Buba – Bertschy ist nicht nur als Organisator an Bord der MSC Musica, sondern auch als Musiker. Er tritt als Solojodler auf, zusammen mit Sibylle Süess-Aeby im Duett und mit dem Gustabchor, einer Showgruppe aus Mitgliedern des Gustavchors und Tabasso. Weitere Interpreten sind die A-cappella-Gruppe «Agsang», die Barbara Andrey Band, das Drei-Generationen-Terzett, die Gruppe Dürenann, die Rapper Eggippa Fifauter, die Tanzgruppe Move addicted, Laysa, die Tonkünstler Mirja und Minnig, Sandee und Stämpf, die Stimmungsbands Party Project und Stromstossörgeler, die Rocker von TBC sowie die Thürler-Mosimann-Band und DJ Linus.

Stubeta vom Schiff

Gustav wird nicht nur singend auftreten, sondern zugleich auch die Auftritte moderieren. Die Künstler treten in dieser Woche je zwei- bis dreimal auf, mal in der Crystal Lounge, mal auf dem Sonnendeck oder auch in der Disco Q 32, welche während der ganzen Fahrt in Sensler Hand sein wird. Trudy Lauper und Marco Dietrich von Radio Freiburg werden unterwegs eine Extra-Stubeta aufnehmen, die am Sonntag, 21. Oktober, zu hören ist, sowie diverse Live-Interviews senden. im

Weitere Infos: www.frimusic.ch oder www.buba-events.ch

 

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