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Nach der Krise in Neubau investieren

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Helene Soltermann

Alle 500 Mitarbeiter der Wago Conctac SA haben sich gestern vor der alten Fabrikhalle versammelt, um den offiziellen Spatenstich der Erweiterungsarbeiten zu verfolgen. Der Gründer der global tätigen Wago-Gruppe höchstpersönlich, der Deutsche Wolfgang Hohorst, hat die Bauphase in Domdidier eingeläutet. Mit einem Kran wurde er über die alte Fabrikhalle gehievt und eröffnete mit einem kräftigen Hammerschlag aufs Dach den Abriss des Gebäudes.

In dieser alten Fabrikhalle hat die Firmengeschichte 1977 begonnen – alle Abteilungen waren unter diesem Dach untergebracht. Wago hat sich auf elektrotechnische Verbindungen und Automation spezialisiert (siehe Kasten). Der Neubau kostet 7,5 Millionen Franken und soll im April 2011 fertig sein. Die Fläche der alten Halle wird mit dem neuen, dreistöckigen Gebäude 1800 Quadratmeter grösser, wie Wago-Direktor Pierre Esseiva vor den Medien erklärte. Konkrete Ziele zu einer Produktionssteigerung hat sich Wago nicht gesetzt. «Mit der zusätzlichen Fläche soll der Ausbau der Fertigungskapazität unserer Produkte sichergestellt werden», sagte Esseiva.

Innovation Dosenklemme

Neue Produkte mit Patentschutz zu entwickeln ist laut Esseiva für die Firma überlebenswichtig, weil die Produkte ständig kopiert würden. Zu den neuesten Entwicklungen der Wago gehört beispielsweise eine Dosenklemme. Diese werden in elektrischen Installationsboxen, die in jedem Haus zu finden sind, eingesetzt. Die neu entwickelten Dosenklemmer sind viel kleiner. «Für deren Produktion reduziert sich folglich der Materialeinsatz, somit wird die Umwelt geschont», sagt Esseiva.

Krise mehr als überstanden

Derzeit zählt Wago rund 500 Mitarbeiter. Dieses Jahr wurden 40 zusätzliche Stellen geschaffen. Das Krisenjahr 2009 bekam Wago zu spüren – nicht zuletzt, weil die Firma 95 Prozent ihrer Produkte exportiert. «Ab November 2008 gingen die Bestellungen um 45 Prozent zurück. Während neun Monaten wurde Kurzarbeit geleistet», sagte Esseiva. Entlassungen gab es keine. Sattdessen wurde die Zeit genutzt, um die Mitarbeiter weiterzubilden; so können sie heute flexibler eingesetzt werden. Auch wurden in der Krisenzeit die Produkteentwicklungen vorangetrieben. Dies hat sich ausbezahlt: «Heute läuft es besser als vor der Krise», sagte Esseiva. Ab dem 1. September 2009 wird wieder voll produziert, und derzeit laufen die Maschinen während sieben Tagen rund um die Uhr.

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