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Nasses Wetter macht Bewirtschaftung der Alpen im Flyschgebiet schwierig

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Autor: Anton Jungo

Die vergangenen Tage machten sichtbar, wie schwierig die Bewirtschaftung der Alpen im Flyschgebiet bei regnerischem Wetter ist. Die Weiden sind durchnässt und die Tiere hinterlassen starke Trittspuren; nicht umsonst sagt der Volksmund in dieser Situation: «Die Tiere fressen mit fünf Mäulern.»

Schwieriges Terrain

Auch das Gras ist im Flyschgebiet meist nicht besonders wertvoll. Auf der Krete der Berra ist es zudem borstig. Die Rinder fressen nur, was ihnen beliebt, und lassen den Rest stehen. «Der Boden befiehlt», meinte am Donnerstag Pascal Andrey, Gemeinde- und Grossrat aus Cerniat, auf die Frage, ob mit Entwässerungen und Drainagen nicht Verbesserungen erreicht werden könnten. Er glaubt nicht, dass sich der Aufwand und die Kosten lohnen würden. Ein zusätzliches Problem bilden gegenwärtig gemäss Aussagen von Hirten ein Rudel von Wildschweinen, welche die Weiden umgraben.

Die 81 Alpen in der Zone Berra werden denn vor allem auch von Rindern bestossen. Nur auf zwei Alpen werden Kühe gehalten und Käse fabriziert.

Gut unterhalten

Trotz der schwierigen Bewirtschaftung sind die Weiden und Hütten gepflegt und sehr gut unterhalten. Das zeigte sich auf der gestrigen Inspektionstour der Kommission IV, die die Alpen unter dem Namen Les Botteys, Le Bi Gîte, Chalet Neuf, Sus Cressin und La Bergmanda besuchte. Die Hütte Bi Gîte wurde nach einem Brand 2004 «plus beau qu’avant» wieder aufgebaut. Sie liegt hoch über der Kartause La Valsainte.

Von den besuchten Hütten aus hat man eine herrliche Aussicht auf die Freiburger Voralpen beziehungsweise ins Schweizer Mittelland. Dies dürfte mit ein Grund sein, dass die Hütten – trotz der zunehmenden Schwierigkeit, Hirten zu finden – auch bewohnt waren.

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