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Naturschutz: Wertvolle Trockenwiesen schützen

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In den französischsprachigen Gemeinden des Jaunbach-Tales mit 770 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche gingen in den letzten 20 Jahren acht Prozent der Fläche zu Lasten des Waldes verloren. An sechs Standorten (13 ha) ist laut Biologe und Naturschützer Jacques Perritaz aus Montbovon ein sofortiges Eingreifen mit einer Ziegenherde erforderlich, weitere 20 ha sollen periodisch mit Ziegen beweidet werden.

Die Initiative für das Projekt «Dienstziegen» kam von ihm und läuft nun unter dem Dach des Regionalen Naturparks Gruyère Pays-d’Enhaut, mit Unterstützung des Kantons und des Schweizerischen Fonds für Landschaftsschutz.

Ziegenfleisch verwerten

Für die Koordination und wissenschaftliche Begleitung zwecks Erfassung von Daten und der Effizienz der Beweidung mit Ziegen bietet die Betriebsberatung Grangeneuve ihre Dienste an, erklärt Berater Jacques Frioud, der auch einer Arbeitsgruppe des Naturparks angehört. Ziel sei es, die Ziegen als «Mähkraft» gegen die Ver-buschung zu fördern und die Dienstleistung der zottligen Vierbeiner interessier-ten Landeigentümern gegen Entschädigung anzubieten. Gleichzeitig soll die Ver- wertung von Ziegenfleisch gefördert werden. Man denke z. B. an die Herstellung von Pasteten, berichtet derBerater. ju

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