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Nein zur Einführung der Lohnschere

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kennen Sie die Werbefahrten? Da wird schön verpackt viel versprochen – selbstverständlich ohne Kaufzwang. So kommt mir Ecalex vor. Alles soll stimmen: mehr Leistung, mehr Gewinn, mehr Lohn und keiner muss das bezahlen. Mit Ecalex geht das. Ich glaube nicht mehr an solche Versprechen – und gar nicht, wenn im gleichen Paket die Lohnschere eingeschnürt ist. Was das ist? Es ist so etwas, wie eine bekannte Modekette es jetzt macht: die unten müssen es bezahlen. Bei ihr sind es die Angestellten, die sehr unsichere Arbeitsbedingungen erhalten. Bei Ecalex werden es auch sie sein, vielleicht aber zusätzlich dann doch auch noch die Versicherten, die mehr bezahlen müssen, Versprechen hin oder her. Dass aber die Lohnschere beim Staat Einzug halten soll, darf nicht sein. Wussten Sie, dass die Hilflosenentschädigung auch an Millionäre und Millionärinnen bezahlt wird? Schauen wir bei Gesetzen zu wenig hin? Ich bin sehr vorsichtig geworden, überlege kritisch, auf welche Werbefahrt ich bei Gesetzen mitgenommen werden soll. Je rechtslastiger ein Grosser Rat und ein Staatsrat sind, desto mehr Privilegien erhalten die bereits gut situierten Personen. Wollen wir das wirklich? Wollen wir im Staat ein Lohnsystem, dass oben mehr mit Boni und unten weniger – zum Ausgleich der Boni – zulässt, unsichere Arbeitsbedingungen bringen kann, nur weil es in der Privatwirtschaft auch so läuft? Lassen wir uns von einer Verpackung «modernes Führungssystem» und all den Versprechen blenden?

Es gibt nur einen Weg, die Einführung der Lohnschere beim Staat Freiburg zu verhindern: ein Nein zu Ecalex. Dann muss das Gesetz nochmals in den Grossen Rat. Alles kann dort durch – nur nicht der Artikel zum Personal.

«Je rechtslastiger ein Grosser Rat und ein Staatsrat sind, desto mehr Privilegien erhalten die bereits gut situierten Personen.»

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