Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Nein zur Managed-Care-Vorlage

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Diverse Artikel in den FN

Ein entschiedenes Nein zur vorliegenden Managed-Care-Vorlage (Revision KGV) richtet sich grundsätzlich nicht gegen die Idee, im Gesundheitswesen Kosten zu sparen, indem man sich in einem Ärztenetzwerk behandeln lässt. Es können Kosten eingespart werden, wenn der Hausarzt seine Patienten an entsprechende Spezialisten innerhalb des Netzwerkes weiterleitet. Laboruntersuchungen, Röntgenbilder und so weiter werden nicht mehrmals erhoben, sondern weitergereicht.

Wer aber in einem solchen Netzwerk die höchst persönliche Entscheidung trifft, sich von diesem oder jenem Spezialisten wegen Mangel an Vertrauen nicht behandeln lassen zu wollen, der wird finanziell bestraft. Er hat einen erhöhten Selbstbehalt zu tragen. Diese Einschränkung der freien Arztwahl ist unannehmbar. Es entspricht nicht der Schweizer Tradition, für die Ausübung der Freiheit irgendetwas zu bezahlen. In der ursprünglichen Vorlage war dies übrigens nicht vorgesehen. Es sollten nur die Krankenkassen verpflichtet werden, Managed Care in ihrer Produktpalette anzubieten. Doch das allweise Parlament hat das geändert. Deswegen lautet die Antwort an der Urne: Nein!

Autor: Olivier Flechtner, Schmitten

Mehr zum Thema