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Netzwerk bewährt sich

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Reformierte Landfrauen Sensebezirk

Das Programm der neun Sektionen des Reformierten Landfrauenverbandes des Sensebezirks enthält das Jahr über mehrere traditionelle Anlässe, bei denen vor allem Freundschaft und Gemütlichkeit im Vordergrund stehen, wie etwa Maibummel, Ausflüge, Stricknachmittage, Kurse usw. Daneben wirken die Frauen aber auch vielerorts als stille Helferinnen, ohne deren eifriger Einsatz vieles nicht möglich wäre. Zu erwähnen sind hier Altersnachmittage sowie der traditionelle Singsonntag, der jeweils zu einem richtigen Familientag wird, wie die Landfrauen-Präsidentin Anneliese Ulrich in ihrem Jahresbericht an der gestrigen Hauptversammlung in Heitenried ausführte.

Netzwerk lebt von Zustüpfen
verschiedener Art

So wäre es zum Beispiel fast unmöglich, eine soziale Institution wie das Netzwerk aufrecht zu erhalten, wenn die Landfrauen sich nicht mit Leib und Seele am Singsonntag engagieren würden. Daneben lebt die bäuerliche und private Haushalthilfe auch von Spendern, Gönnern und Beiträgen wie z.B von der Loterie Romande (10000 Franken) sowie dem Erlös aus Kartenverkauf, Markteinnahmen und Benefizkonzerten.

Trotzdem steht die finanzielle Basis dieses ungewöhnlichen Sozialprojektes nicht auf sicheren Beinen, es mussten neue Wege für die Sicherung der Finanzen gesucht werden. Zwar hatte man im letzten Jahr rund 24000 Franken mehr eingenommen als budgetiert, gleichzeitig ist aber auch der Personalaufwand um 30000 Franken höher ausgefallen als im Voranschlag, wie Ursula Moser ausführte.
Hinter diesen Zahlen steht eine steigende Nachfrage nach den Dienstleistungen des Netzwerks. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 928 Stunden mehr (insgesamt 4290 Stunden) Arbeit geleistet. Im Bereich Haushalthilfe steigt die Nachfrage für Koch-Einsätze über die Mittagszeit; aber auch Familien, bei denen eine Geburt ins Haus steht oder der Nachwuchs bereits da ist, nehmen die Hilfe in Anspruch. Der Bereich Putzarbeiten wird vor allem von betagten Mitmenschen geschätzt.
Die Einsätze werden von über einem Dutzend Frauen auf Abruf geleistet, wie Marianne Kolly von der Arbeitsgruppe ausführte. Ihre Kollegin Lotti Guillebeau unterbreitete der Versammlung den Vorschlag, die Tarife für die Dienstleistungen anzuheben. So kostet inskünftig z.B. eine Stunde Haushalthilfe 14 Franken (vorher 10) für Mitglieder und 20 Franken (vorher 11) für Nichtmitglieder bei Familien, deren steuerbares Einkommen tiefer als
20 000 Franken ist. Die Putzarbeiten in der gleichen Stufe werden pro Stunde mit 18 (Mitglieder) bzw. 23 Franken (Nichtmitglieder) entlöhnt.
Diese Tarife sind immer noch sehr günstig und decken die wirklichen Kosten für Arbeitseinsatz samt Sozialleistungen und Versicherungen bei weitem nicht. Das Netzwerk erhält keine zugesicherte Hilfe von der öffentlichen Hand.
Die Landfrauen genehmigten an ihrer Hauptversamlung auch den Rechnungsabschluss 1999. Sie nahmen vom «Hauswirtschafts-Franken» Kenntnis, der vom Kantonalverband beschlossen wurden, und liessen sich über verschiedene Anlässe im laufenden Jahr informieren.

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