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Neue Finanzierung der Ingenieur-Ausbildung

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Bisher hat die Hochschule für Technik und Architektur (HTA) Freiburg eine Kopfpauschale pro Student erhalten. Dieses Modell wird nun abgeschafft. Von nun an wird die Schule einen Etat erhalten, dessen Anpassung nicht mehr an die Studierendenzahl gebunden ist. Der akademische Verantwortliche Marc-Adrien Schnetzer äussert sich im Tätigkeitsbericht der HTA zu dieser Änderung. Die geltende Gesetzgebung habe der Hochschule eine gewisse Autonomie verliehen, nun werde sie teilweise den Gesetzen des «Ausbildungsmarktes» unterliegen.

Für die Hochschule kann diese Massnahme enttäuschen, so Schnetzer, denn sie habe in den letzten Jahren eine regelmässige Zunahme an Studenten verzeichnet. Zwischen den Studienjahren 2006/07 und 2015/16 ist deren Zahl von 586 stetig auf 941 angewachsen. Im letzten Jahr verbuchte die Schule Ausgaben von 56 Millionen und Einnahmen von 52,7 Millionen Franken.

Doch der akademische Verantwortliche der HTA gibt auch zu bedenken, dass die direkte Beziehung zwischen Studierenden und der Finanzierung einen Interessenkonflikt berge. Die Auswirkungen des Systemwechsels seien nur schwer bezifferbar. So verursache die Ausbildung von 500 oder 1000 Ingenieuren nicht die gleichen Kosten. Die Qualität des Ausbildungsangebots hänge aber auch von anderen Faktoren ab, etwa die Freude und das Vertrauen der Akteure.

Institute in der Blue Factory

Wie aus dem Jahresbericht hervorgeht, ist die HTA in der Definition ihrer strategischen Zielsetzungen weiter vorangekommen. Seit der Gründung von zehn Instituten im Jahr 2014 haben sich nun zwei Ideen weiterentwickelt: die Wertschöpfungsketten «Bauen und Wohnen der Zukunft» und «Technologien und Verfahren der zukünftigen Produktion». Mit diesen Ausrichtungen haben sich fünf Institute in der Blue Factory etabliert, hält der Bericht fest.

uh

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