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Neue Klänge der Blasmusik

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Kammermusik von der Union Instrumentale

In der Eingangsrede wurde betont, das neue Konzept solle dem Musikcorps zu einer neuen und vielseitigen Identität verhelfen. Man wolle mit der Pluralität der Instrumente und der geheimen und reichen Welt des Klanges die Phantasie der Musiker wie auch jene des Publikums wecken. Dies ist ihnen auch tatsächlich gelungen. In kleinen Ensembles von drei, vier oder auch mehr Musikern wurden eine Reihe von Stücken präsentiert, die von grossen Komponisten der klassischen Sparte wie Händel oder Mozart bis zu Jazz und Klezmer-Musik reichte. Marschmusik, wie auch Märchenhaftes und Geheimnisvolles waren da von den vorwiegend jungen Mitgliedern zu hören.

Klarer Ton

Mit klarem Ton von hohem Niveau wurde das Konzert mit der Ouverture zu Händels Wassermusik, umgeschrieben für ein Blechmusik-Ensemble, eröffnet. Als Zweites wurden von zwei Querflötengruppen abwechselnd die vier Sätze einer Sonate des Flötisten und Komponisten Johann Quantz gespielt. Mit den Stücken «Go down Moses» und «O when the saints» stimmten die Blechmusiker dann moderne Töne an.

Es folgte das Divertimento Nr. 8 von W.A. Mozart. Die sechs Interpreten schafften es, die volkstümlichen Seiten der Musik des grossen Wiener Klassikers zum Vorschein zu bringen. «The Silver Swan» von O. Gibbons und «Training Patterns» von H. Friggesberührten dann wieder das zeitgenössische Repertoire.

Flötistinnen sorgten für Höhepunkt

Einer der Höhepunkte des Konzerts war sicher die Sonate «Flûtes en vacances» von Jacques Castérède. Die drei Flötistinnen Myriam Chardonnens, Chantal Ritz und Silvia Richard-Domeni riefen mit viel Sinnlichkeit, aber auch mit lebendigen, ausdrucksvollen Klängen wunderbare Bilder hervor. In einem tieferen Register folgte das Euphonium-Ensemble mit einer Sonatine von J. Forestier und dem Andante con Moto von M. Dietrich.

Nach einem rassigen Militärmarsch von F. Schubert und einem Stück von H. Purcell, gespielt von vier Trompeten, folgte «Danse sacrée» von C. Debussy für Bläserensemble und Harfe. Die Holzbläser und zwei Hörner formierten sich zu einem Kammerorchester und begleiteten unter der Leitung von Pierre-Etienne Sagnol die Harfistin Edmée-Angeline Sansonnens. Die aussergewöhnlichen Klangfarben der Harfe, schön untermalt vom Orchester, liessen das Publikum in eine geheimnisvolle Welt eintauchen. Das aussergewöhnliche Talent der jungen Musikerin wurde dann auch noch im folgenden Sück «La Danse du Movjik» von M. Tournier für Harfe solo deutlich.

Einladung zum Tanz

Mit einem weiteren Höhepunkt des Abends wurde zum Abschluss des Konzerts mit Klezmer-Musik zum Tanze eingeladen. Die Klarinettisten Luc Marchioni, Jacques Jenny, Martin Zbinden, Stéphane Buntschu, Ursula Meyer und der Schlagzeuger Philippe Vauthey rissen mit «A Klezmer Wedding» von Mike Curtis das ganze Publikum mit. Ein grosser Applaus war ihnen gewiss.

Auch in der Kammermusik
profiliert

Die Union Instumentale hat sich an ein neues Repertoire gewagt und bewiesen, dass sich ihre Musiker auch in der Kammermusik profilieren können. Denn in kleinen Ensembles ist man immer mehr gefordert als im grossen Orchester. Man muss sich untereinander vielmehr auf Feinheiten abstimmen, und jeder ist immer quasi ein Solist. Die Musiker können auf diese Weise neue Herausforderungen wahrnehmen, neue Seiten der Musik kennen lernen und so ihr Musikalität verbessern, was sich schlussendlich auch positiv auf das Niveau des ganzen Musikcorps auswirkt. Man kann der Union Intrumentale nur wünschen, mit diesem Konzept weiterzufahren.

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