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Neue Nutzung für die «alte Tröchni»

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Autor: Arthur Zurkinden

81 Bürgerinnen und Bürger konnte Ammann Josef Cattilaz am Montagabend zur ersten Gemeindeversammlung von Tafers in der neuen Legislaturperiode begrüssen. Sie waren alle gut gelaunt, denn sie genehmigten alle Anträge des Gemeinderates einstimmig. Und auch die Mitglieder der verschiedenen Kommissionen wurden meist mit dem Stimmenmaximum gewählt (siehe Kasten).

Neubau drängt sich auf

Bereits im Oktober 2007 hat die Gemeindeversammlung dem Kauf der «alten Tröchni» zugestimmt. Nach Worten von Gemeinderat Kuno Bertschy lohnt es sich nicht mehr, Gelder in dieses alte Gebäude für Sanierungsarbeiten zu stecken. Ein Neubau dränge ich auf. «Sicher ist, dass im Neubau der Werkhof und das Feuerwehrlokal untergebracht würden, aber auch andere polyvalente Räume», sagte er zum Zweck des Neubaus. Laut Ammann Cattilaz denkt man auch an Zivilschutzräume und Räume für die Samariter. «Eine breit abgefächerte Kommission wird sich aber dieser Frage annehmen», fügte er bei. Bereits in einem Jahr will der Gemeinderat mit dem definitiven Kosten-Voranschlag vor die Gemeindeversammlung treten.

Diskussionslos und einstimmig wurde der Planungskredit von 30000 Franken genehmigt. Nur die Finanzkommission hätte es gern gesehen, wenn eine Übersicht über all die Vorhaben der kommenden Jahre vorgelegen hätte, um die finanzielle Belastung der Gemeinde besser abzuschätzen. «Wir werden am 24. September eine Klausurtagung durchführen und uns mit den Vorhaben befassen und einen Finanzplan erstellen», antwortete Ammann Cattilaz.

Tannweg wird saniert

Weiter kann der Tannweg ab der Brücke über die Taverna bis an die Gemeindegrenze von Düdingen im Hintertann saniert werden. Die Stimmbürger genehmigten den Kredit von 150000 Franken diskussionslos. Laut Gemeinderat Gaston Waeber kommt dabei ein neues Verfahren zur Anwendung, das wesentlich kostengünstiger ist: Es werde nichts abgetragen, sondern der alte Belag aufgefräst und mit einem Spritzasphalt versehen. Nach Worten von Ammann Cattilaz haben auch viele andere Gemeindestrassen eine Sanierung nötig. Auch hier soll ein Überblick erstellt werden.

Wortmeldungen aus der Versammlung gab es nur unter dem Traktandum «Verschiedenes» und bei der Verabschiedung dreier Gemeinderäte. So wurde gewünscht, dass die Räumlichkeiten der Spielgruppe im «Schlössi» saniert werden.

Warnung vor Schulgesetz

Sanierungsbedürftig ist gemäss Pascal Zbinden, der während zehn Jahren im Gemeinderat sass und die Bildung unter sich hatte, auch die Mehrzweckhalle. Er nahm bei seiner Verabschiedung als Gemeinderat die Gelegenheit wahr, die Stimmbürger aufs neue Schulgesetz aufmerksam zu machen. «Nicht alles ist gut, was im Gesetzesentwurf drinsteckt, und vieles kostet viel», sagte er und rief die Anwesenden auf, das Gesetz genau zu studieren.

Nebst Pascal Zbinden wurden auch die scheidenden Gemeinderäte Elmar Blanchard und Yvo Aebischer geehrt, die je eine Amtsperiode im Gemeinderat verbrachten. Sie wurden ebenfalls mit einem auf ihr Hobby abgestimmtes Geschenk verabschiedet.

Am Platz der «alten Tröchni» soll ein Neubau entstehen.Bild Aldo Ellena

Wahlen: Kommissionsmitglieder der neuen Legislatur

Die Gemeindeversammlung von Tafers hat am Montagabend auch verschiedene Kompetenzen betreffend Ausgaben für unvorhergesehene Ausgaben, für die Vornahme kleinerer Grundstückgeschäfte und für die Einberufung der Gemeindeversammlung übertragen. Dabei erhielt der Gemeinderat die gleichen Kompetenzen wie in der vergangenen Legislaturperiode. Die Versammlung hat zudem die Mitglieder der Finanz-, Ortsplanungs- und Einbürgerungskommission gewählt.az

In den Kommissionen nehmen Einsitz:Finanzkommission: Franz Brügger (SP), Dominique Chappuis Waeber (SVP, neu), Jean-Pierre Cotting (CVP, neu), Beat Jörg (CSP), Chantal Jungo (CSP), Thomas Rauber (CVP), Olivier Schmutz (CSP).

Ortsplanungskommission:Alfons Baeriswyl (CSP), Ivo Jungo (SVP), Charles Riedo (SP), Beat Siegenthaler (CVP), Paul Spicher (CSP) sowie die Gemeinderäte Astrid Albrecht (CSP), Kuno Bertschy (CVP), Josef Catillaz (SP) und Gaston Waeber (SVP).

Einbürgerungskommission: Josef Catillaz (SP, Gemeinderat), Rita Meier-Gisler (CVP), Sandra Okolic (CSP, Gemeinderätin), André Riedo (CVP), Markus Stöckli (CSP, Gemeinderat ), Raymond Waeber (SVP), Hans Peter Zahno (SP).

«Nicht alles ist gut, was im Gesetzesentwurf drinsteckt, und vieles kostet viel.»

Autor: Pascal Zbinden

Autor: alt Gemeinderat von Tafers

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