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Neue Räume für das Frauenhaus

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Seit langem ist das Frauenhaus auf der Suche nach einem neuen Gebäude. «Lange waren wir im Gespräch, um ein ehemaliges Hotel zu übernehmen», sagte Präsidentin Brigitte Steinauer an der Generalversammlung des Vereins «Frauenhaus Freiburg – Opferhilfe- und Beratungsstelle» vom Donnerstagabend den rund zwanzig Anwesenden. Das Projekt mit dem Hotel habe sich dann zerschlagen. «Die Zeit, die wir für dieses Projekt verwendet haben, war aber keine verlorene Zeit», sagte Steinauer. «Wir haben in diesem Prozess festgestellt, was wir wirklich benötigen und brauchen.»

Und dann, im Jahr 2019, sei ein anderes Immobilienprojekt an den Verein herangetragen worden. «Es ist wie ein Geschenk des Himmels.» Dieses Haus – der Ort ist wie immer aus Sicherheitsgründen geheim – wird derzeit renoviert und baulich angepasst. Im Februar soll es bezugsbereit sein. «Ich freue mich sehr», sagte Steinauer. «Denn wir brauchen wirklich eine neue Struktur.» Im neuen Haus kann der Verein sieben statt sechs Frauen sowie fünfzehn statt zwölf Kinder aufnehmen. Zudem verfügt das Haus über ein kleines Zimmer, in dem jemand in der Nacht notfallmässig aufgenommen werden kann. «Und wir haben einen schönen Garten, das ist wichtig», sagte Steinauer. Neu verfügt das Frauenhaus auch über einen Innenraum für die Kinder sowie für Gruppenaktivitäten mit den Frauen. Der Verein mietet die Räumlichkeiten. Für die Umbauarbeiten, neue Möbel – sie werden nach dreissig Jahren erstmals ausgewechselt – und den Umzug sind 325 000 Franken budgetiert. «Nun sind wir daran, Gelder aufzutreiben», so Steinauer.

Das Jahr 2019

Die Präsidentin schaute auch auf das letzte Jahr zurück: Im Frauenhaus haben 2019 insgesamt 54 Frauen und 71 Kinder Unterschlupf gefunden; das sind sechs Frauen und elf Kinder mehr als im Vorjahr. Ausserhalb des Frauenhauses hat der Verein vierzehn Frauen und zwölf Kinder untergebracht. Insgesamt verzeichnete der Verein 3158 Übernachtungen; das sind 769 weniger als im Vorjahr. Die Beratungsstelle hat 723 Frauen und 24 Kinder betreut.

Die Kinder nicht vergessen

Das Frauenhaus widmet Kindern, die Opfer oder Zeugen von Gewalt in ihrer Familie geworden sind, besondere Aufmerksamkeit. «Sie wurden zu lange vergessen», sagte Direktorin Martine Lachat Clerc. Studien zeigten, dass Prävention und Unterstützung für Kinder das beste Mittel sind, um Gewalt im Erwachsenenalter zu verhüten. Dank einer Spende von 30 000 Franken der Glückskette konnte der Verein im Jahr 2019 die Aktivitäten der Kinder am Mittwochnachmittag ausweiten und die Betreuung verstärken.

Telefonische Permanence

Der Verein berät Frauen und Kinder telefonisch, die Opfer von häuslicher Gewalt sind. 2019 wurde das Angebot ausgeweitet: So ist das Telefon täglich während 18 Stunden besetzt. Ziel ist es nun, bald einen 24-Stunden-Service anbieten zu können.

Loup im Vorstand

Der Stadtfreiburger CVP-Generalrat Blaise Fasel hat sein Vorstandsmandat niedergelegt, da er im Ausland studiert. An seine Stelle wurde SP-Generalrat und Jurist Matthieu Loup gewählt. Die Versammlung bestätigte zudem die Vorstandsmitglieder Brigitte Steinauer, Lynne Egloff, Noam Rey, Florence Hirsbrunner und Nicole Bossart Jacquat.

 

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