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Neue Spitexleiterin

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Spitexverein Düdingen-Schmitten verabschiedet Irène Benz

«In Bewegung bleiben und vorwärts blicken» – unter dieses Motto hat die Vereinspräsidentin Corinne Zosso die gestrige Generalversammlung in Düdingen gestellt. In ihrem Jahresbericht setzte sie zwei Schwerpunkte, den Dienstleistungs-Katalog und das Qualitätsmanagement.

Transparenz und Qualität

Im Dienstleistungs-Katalog sind sämtliche Leistungen der Bereiche Hauspflege und Haushilfe aufgelistet. Mit diesem Arbeitsinstrument kann der Kunde genau über den Spitex-Einsatz informiert werden, so dass mehr Transparenz und Gleichbehandlung erreicht wird. Wie Corinne Zosso ausführt, ist eine solche Detailauflistung der Dienstleistungen auch für den Bereich Krankenpflege geplant.

Qualitätsmanagement sei mehr als nur ein Schlagwort, meinte sie weiter. Qualitativ gute Arbeit werde zwar schon vielerorts erbracht, kaum aber systematisch erhoben. Das Qualitäts-Manual, das vom Krankenkassen-Konkordat verlangt und auf schweizerischer Ebene diskutiert wird, soll auch auf regionaler Ebene umgesetzt werden. Es geht dabei um Bereiche Kunden- bzw. Personalzufriedenheit, Datenschutz, Kostentransparenz usw., wie Corinne Zosso ausführte.

Zwei neue Vorstandsmitglieder
und eine neue Leiterin

Aus dem Vorstand des Spitexvereins Düdingen-Schmitten wurden zwei Demissionen bekannt gegeben. Wegen beruflicher Überlastung gab Michael Vonlanthen nach drei Jahren das Amt ab. Gleichlang war Doris Vonlanthen Boschung im Vorstand tätig. Die scheidende Vize-Präsidentin geht dem Spitex-Verein aber nicht verloren – im Gegenteil: Sie übernimmt ab 1. Juni in einer 60-Prozent-Anstellung die Arbeit der bisherigen Spitex-Leiterin Irène Benz-Sommer. Diese wurde für ihre kompetente Arbeit mit Blumen und – vom Spitexteam – mit Versen und Erinnerungsgeschenken geehrt.
Neu im Vereinsvorstand nehmen Thomas Meyer sowie André Schneuwly Einsitz, die mit Applaus gewählt wurden.

An der Versammlung wurde die Jahresrechnung 1999 genehmigt. Sie schliesst mit einem wesentlich tieferen Gemeinde-Beitrag als budgetiert, was gemäss Vorstandsmitglied Franz Hayoz auf die höhere Anzahl geleisteter Grund- und Behandlungspflege zurückzuführen ist.
Insgesamt waren die Mitarbeiterinnen des Spitex-Teams über 14000 Stunden im Einsatz, etwa die Hälfte davon fällt auf den Bereich Haushilfe/Hauspflege, rund 4900 Stunden auf Grundpflege und 1830 Stunden auf Behandlungspflege bzw. Abklärung und Beratung.
Ein besonderes Anliegen war ihr das Geborgenheitstelefon, mit dem seit seiner Einführung vor 13 Jahren vielen älteren, kranken oder behinderten Menschen sowie ihren Angehörigen ein Gefühl der Sicherheit vermittelt werden konnte. Im letzten Jahr zählte man 47 Abonnemente, in zehn Fällen wurde per Knopfdruck der Alarm in der Zentrale im Heim St. Wolfgang ausgelöst.
Ida Schaller, Verantwortliche des Mittagstisches, konnte von einem vollen Haus berichten. 1999 wurden 2293 Mahlzeiten von den neun Köchinnen zubereitet und serviert. 22 Personen nehmen dieses Angebot regelmässig in Anspruch, wobei viele auf den Chauffeur-Service zurückgreifen.

Spitexdienst für Kinder

Im Anschluss an die Versammlung hielt Debora Zappel ein Kurzreferat über die ambulanten Kinderkrankenpflege «Caring». Diese Kinder-Spitex befindet sich noch in der Aufbauphase. Bereits können Kinder mit chronischen und akuten Krankheiten, Frühgeburten, Krebskranke usw. den Service in Bern und in Deutschfreiburg in Anspruch nehmen. Die Kinderkrankenschwestern beraten Eltern, betreuen die Geschwister, organisieren Entlastungdienste für die Eltern, usw. Das System funktioniert ähnlich gleich wie bei der «grossen» Spitex, auch das Ziel ist das gleiche, nämlich kranke Kinder so weit möglich zuhause zu betreuen.

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