Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neue Tätigkeit: «Eine logische Fortsetzung»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Wechsel von der Politik zu einem Hilfswerk ist für Hugo Fasel die logische Fortsetzung seines bisherigen Engagements als Sozialpolitiker. Die Themen bleiben weitgehend die gleichen, sagt er. Hingegen ändere sich die Kommunikationsform, und der Einsatz werde konkreter.

Was ist das Verbindende zwischen dem, was Sie bis jetzt getan haben, sei es als Gewerkschafter oder Nationalrat, und Ihrer neuen Aufgabe?

Als Gewerkschafter habe ich mich einerseits für starke Sozialwerke eingesetzt und andererseits – angesichts der neuen Armut – dafür, dass die Menschen in der Schweiz ein geregeltes Auskommen haben. Genau in diesem Bereich finde ich in der Caritas eine logische Fortsetzung.

Das sozialpolitische Engagement, das dazu beitragen will, dass jeder Mensch in der Gesellschaft seinen Platz hat, ist bekanntlich bei der Caritas zentral. Das begeistert mich, denn ich kann einem Engagement treu bleiben, das mich wahrscheinlich ewig antreiben wird.

Auch der Blick über die Grenze ist für Sie ja nicht neu!

Seit einigen Jahren bin ich Präsident der eidg. Kommission für Entwicklungszusammenarbeit, die den Bundesrat berät. Ich habe mich somit schon in der Vergangenheit mit Fragen, die für die Caritas zentral sind, beschäftigt, und kann dieses Amt weiterhin ausüben. Die Erfahrungen und das Wissen kann ich wechselseitig nutzen.

Noch ein Wort zu Ihrer Partei: Mit Ihnen tritt das Zugpferd der Freiburger CSP von der Politik ab. Wie sehen Sie die Zukunft Ihrer Partei?

Es freut mich natürlich, wenn jemand sagt, ich sei das Zugpferd der Partei gewesen. Ich habe mich jeweils gefreut, dass ich im Kanton Freiburg stets so gute Wahlresultate erzielt habe, dies trotz der bescheidenen Mittel, die wir hatten. Auch war es nicht meine Art, mich an Festen und beim Wirtschaftsbesuch anzubiedern.

Ich habe mich zudem immer gefreut, wie viele Leute auch ausserhalb meiner Partei mich mit Zuschriften in der Klarheit meiner Positionen und im Engagement unterstützt haben. Das zeigt, dass ernsthafte, engagierte Arbeit honoriert wird. Ich möchte diesen Leuten über diesen Weg herzlich danken.

Nun zu Ihrer Partei.

Das Auswechseln der Person, die im Bundesbern politisiert, ist fürwahr ein happiger Übergang. Die Partei hat das erkannt und wird bereits im November zu einem Parteitag einladen und Pflöcke für die Zukunft einschlagen. Was mich in diesem Zusammenhang zuversichtlich stimmt, ist die Tatsache, dass zahlreiche neue Gesichter da sind, die bereit sind, sich zu engagieren. wb

Mehr zum Thema