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Neuer Konzertflügel in der Aula Magna

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Neuer Konzertflügel in der Aula Magna

Mit einem dreitägigen Festival wird das Instrument eingeweiht

Kleine und grosse Hände entdecken den neuen Steinway-Flügel: Von Freitag bis Sonntag findet in der Aula der Uni ein Klavierfestival statt.

Von IRMGARD LEHMANN

Für den neuen Konzertflügel wurde rund 20 Jahre gespart. Vier Prozent des Budgets hat die Konzertgesellschaft Freiburg jeweils für die Neuanschaffung des Instruments auf die Seite gelegt. Kürzlich war es nun soweit. Ein Steinway-Flügel für 150 000 Franken konnte angeschafft werden (der alte Flügel ist 30 Jahre alt).

Besonders stolz auf das neue Instrument ist die Pianistin Barbara Senn, Präsidentin der Konzertgesellschaft Freiburg. Die Anschaffung des Steinway-Flügels gab den Ausschlag ein kleines Klavierfestival zu organisieren und der Präsidentin zu ihrer Arbeit ein paar Fragen zu stellen.

Zum 91. Mal organisiert die Konzertgesellschaft Freiburg in der Aula der Uni Konzerte. Wie kommt man zu den Ensembles und zu den Orchestern?

Ich gehe oft ins Konzert und mache mir so ein persönliches Bild. Andererseits erhalten wir auch Vorschläge von Agenturen oder Musikerinnen und Musiker melden sich direkt bei uns.

Wird jeweils über die Gagen verhandelt?

Mit einigen lässt es sich diskutieren, mit andern nicht. Es gibt aber auch Angebote, auf die wir nicht eingehen können.

Im Rahmen des Festivals beziehungsweise der Abonnementskonzerte treten erstmals fünf Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren auf. Wie kamen Sie auf die Idee?

In Deutschland habe ich Meis-
terklassen besucht und bin dabei
auf talentierte Jugendliche gestossen. Daraufhin habe ich die Kon-
servatorien der Westschweiz bezüglich jungen und viel versprechenden Pianistinnen und Pianisten angefragt.

Und so kommen Orchester und Ensembles nach Freiburg und werden in der Aula der Uni enttäuscht?

Nein, ganz und gar nicht. Es gibt Künstlerinnen und Künstler, die
von der Akustik gar positiv überrascht sind. Wie etwa das Ensem-
ble Da Pacem, das anfangs Feb-
ruar mit Werken von Purcell auf-
trat. Problematisch wirds mit der Akustik, wenn grosse Orchester auftreten.

Die Abonnementskonzerte sind durchschnittlich zu 70 Prozent ausgelastet und werden vor allem von einem älteren Publikum besucht. Macht Ihnen das Sorge?

Wir denken daran. Um ein jüngeres Publikum zu erreichen, müsste man die Konzerte anders präsentie-
ren. Als Hauptprobe in den Aulen der Kollegien beispielsweise. Die Tonhalle Zürich hat in ihren Hal-
len eine Disco organisiert und die weltberühmte Pianistin Hélène Grimaud spielte in einer Fabrik. Wir müssen einen Schritt in Richtung Jugend tun.

Man stellt auch fest, dass Lehrer und Studierende des Konservatoriums nur spärlich in der Aula anzutreffen sind.

Aber es hat dafür einige sehr Treue. Ausserdem ist es doch so, dass ein guter Koch selten im Gourmetrestaurant seines Kollegen anzutreffen ist.

Für die laufende Saison haben Sie 13 Konzerte organisiert: Für Sie muss jedes Konzert ein herausragendes Ereignis sein.

Ja, vor jedem Konzert habe ich Lampenfieber. Doch nach dem Konzert sitzen wir (Vorstandsmitglieder) jeweils mit den Musikerinnnen und Musikern für einen Umtrunk zusammen. Es sind Momente zusätzlichen Glücks.

Noch ein Wunsch?

Ich hoffe, dass wir doch noch einen Theater- und Konzertsaal erhalten; am liebsten so einen wie die Stadt La Chaux-de-Fonds, wo jedermann auftreten will.

Barbara Senn Danecka ist Polin und lebt seit über 30 Jahren in der Schweiz. Sie ist mit Maurice Senn, dem ehemaligen Direktor des Konservatoriums, verheiratet, hat drei erwachsene Töchter und unterrichtet am Konservatorium Genf. Seit drei Jahren präsidiert sie die Konzertgesellschaft Freiburg.
Piano-Festival

Am dreitägigen Festival finden in der Aula der Universität drei Klavierrezitals statt.

Freitag, 18. Februar, 20.00 Uhr: Die Japanerin Hiroko Sakagami (unterrichtet an der Musikhochschule Luzern eine Berufsklasse), Siegerin des Clara-Haskil-Wettbewerbs 1987, eröffnet das Festival mit Werken von Beethoven, Schubert und Chopin.
S amstag, 19. Februar, 20.00 Uhr: Der 27-jährige Russe Alexei Volodine, Sieger des Geza-Anda-Wett-
bewerbs 2003, interpretiert Werke von Schumann, Scriabine und Beethoven.
Sonntag, 20. Februar, 17.00 Uhr: Vier junge Künstler und eine Künstlerin im Alter von 11 bis 15 Jahren aus diversen Konservatorien der Westschweiz treten auf.
Sonntag, 20. Februar, 20.00 Uhr: Der polnische Pianist Piotr Paleczny, Preisträger des Chopin-Wettbewerbs 1970, tritt mit Werken von Chopin auf und es sind Bilder einer Ausstellung von Moussorgsky zu sehen. il

Kartenverkauf: Tourismusbüro Freiburg 026 350 11 00.

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