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Neues Ehrenmitglied ernannt

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Neues Ehrenmitglied ernannt

Generalversammlung des Oberländer Jagdvereins Diana Sense

An der Generalversammlung des Oberländer Jagdschutzvereins Diana Sense wurde Hans Fasel für sein Engagement zum Ehrenmitglied ernannt. Ausserdem wurden neun Jungjäger als Neumitglieder aufgenommen.

Von IMELDA RUFFIEUX

Präsident Bruno Schafer blickte zusammen mit 45 Mitgliedern auf ein aktives Vereinsjahr zurück. Instandstellung der Jagdschiessanlagen, Hege-Samstag, Bachputzeta, Wildbeobachtung mit Schülern, Gämszählung, Hubertusmesse, Übungsschiessen und die Aktivitäten der «Roten Fährte Sense» waren Stichworte, die er in seinem Jahresbericht aufgriff. Für die Details übergab er das Wort den Verantwortlichen der einzelnen Ressorts – Hege, Bläser, Schweisshunde und Schiesswesen -, die in ihren kurzen Rückblicken vom fleissigen Einsatz der Jäger berichteten.

Die Vereinsmitglieder genehmigten die Jahresrechnung 2003. Ohne Diskussionen stimmten sie einer Statutenänderung betreffend Doppelmitgliedschaften zu. Mit grossem Applaus sind neun neue Mitglieder in den Verein aufgenommen worden.

Engagierter Jäger

Geehrt wurde an diesem Abend Hans Fasel. Als Initiant der Gründung des Vereins vor über 16 Jahren, als Vize-Präsident während 6 Jahren und als treibende Kraft beim Bau der Jagdschiessanlage im Zollhaus hat er sich seit Jahren für den Verein stark gemacht. Er ist auch Fahnenpate der Jagdhornbläsergruppe und – wie Präsident Schafer ausführte – auch sonst ein sehr grosszügiger Mensch. Die Ehrenmitgliedschaft, die ihm mit Applaus verliehen wurde, soll ein Dank für dieses Engagement sein.

Grussbotschaften

Antje Burri überbrachte die Grüsse der Gemeinde Tentlingen. Sie dankte den Jägern für ihre verantwortungsvolle Arbeit zum Wohle von Natur und Tier. Gregory Seitert informierte als Vertreter des Freiburger Jagdverbandes, dass der Verband bessere Öffentlichkeitsarbeit leisten wolle. Es sei wichtig, dass die Jäger gegen aussen Einstimmigkeit zeigen. Er rief sie dazu auf, ihre Tätigkeit gegenüber Spaziergängern, Bikern oder Wanderern im Falle einer Begegnung im Wald offen und höflich zu erklären.

Im gegenseitigen Respekt
Lösungen finden

Der Grosse Rat sei sich der grossen Arbeit der Jäger bewusst, betonte Grossratspräsident Ruedi Vonlanthen in seiner Grussbotschaft. Er sei froh, dass sich die verworrene Situation vor drei Jahren nach der Gesetzesänderung verbessert habe. Es gehe nicht, dass Jäger nach kleinen Jagdvergehen wie Schwerverbrecher behandelt würden. Vielmehr sollten im Gespräch mit gegenseitigem Respekt Lösungen gefunden werden. «Der Wald im Kanton Freiburg ist bald besser beobachtet als die grossen Menschansammlungen in Bahnhöfen», erklärte Ruedi Vonlanthen und sprach sich gegen weitere Gesetzesbeschränkungen aus.

Auch bei den Diana-Jägern löste sein Vorschlag, die Kosten für die erlegten Wildschweine den Landwirten aufzuerlegen, Erheiterung aus (siehe Bericht «Hubertus»).

Fuchsjagd mehr fördern

Ein Jäger warf zum Schluss der Versammlung das Problem der Fuchsräude im Simmental auf. Diese könne leicht auf hiesige Gebiete übergreifen, wenn die Fuchsjagd nicht mehr gefördert werde. Der Preis für das Patent sei zu hoch, zumal in anderen Kantonen gar eine Prämie pro erlegtes Tier bezahlt werde. Präsident Schafer nahm dies als Anregung an die kantonalen Ämter und den Kantonalvorstand entgegen.

Weitere Kritikpunkte betrafen das Steinwild, bei dem sich die Jäger eine höhere Abschussquote wünschen und die Probleme mit der nach ihrer Meinung zu hohen Anzahl an Schongebieten. Dies sei der Grund für das geringe Interesse an der Hochjagd, wurde argumentiert.

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