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Neustadt darf nicht zum Ballenberg werden

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Als ehemaliger «Neustädtler» möchte ich Frau Schöpfer ein bisschen aufklären. Einst war die Basse-Ville wie ein kleines Dorf in der Stadt, wo man sich noch kannte und ein geselliges Leben führte. Die «Oberstädtler» zeigten mit den Fingern auf uns, und wir waren als «voyous de la basse» verpönt. Heute wohnen fast nur noch Neureiche (Anwälte, Doktoren, Professoren) in der Altstadt. Diese möchten die Basse-Ville in ein Ballenberg umwandeln und können leider auf die Mithilfe des rot-grünen Gemeinderates zählen. Dass die wenigen Gewerbetreibenden und ein paar Polterer (Aussage Frau Schöpfer) sich gegen diese übertriebenen Massnahmen wehren, ist verständlich und logisch. Die Altstadt ist baulich zwar immer noch etwas vom Schönsten, vermittelt aber kein Lebensgefühl mehr. Die Zugezogenen nehmen nicht am Quartierleben teil, möchten aber alles regeln und verbieten. Ein Beispiel ist der Klein-St. Johannplatz. Er ist wohl autofrei, sieht aber total verlassen und öde aus. Man sieht im Sommer, im Gegensatz zu früher, auch kaum Geranien auf den Fenstersimsen. Trotzdem flaniere ich immer noch gerne durch die Unterstadt und schwelge in Gedanken in der wundervollen Zeit, die ich in an diesem wunderbaren Ort verbringen durfte.

«Heute wohnen fast nur noch Neureiche in der Altstadt. Diese möchten die Basse-Ville in ein Ballenberg verwandeln.»

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