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Nicht nur eine Variante

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Nicht nur eine Variante

Umfahrungsstrasse Düdingen

Der Verein für eine optimale Verkehrserschliessung von Düdingen verlangt, dass nicht nur eine Variante der Umfahrungsstrasse in die Revision der Ortsplanung miteinbezogen wird.

Die Gemeinde Düdingen ist derzeit daran, ihre Ortsplanung zu revidieren. Gleichzeitig hat der Staatsrat eine Verkehrsstudie für den unteren Sensebezirk in Aussicht gestellt. In diesem Zusammenhang äussert der Verein für eine optimale Verkehrserschliessung von Düdingen (VOVD) seine Bedenken über das Vorgehen des Gemeinderates. Man habe erfahren, dass dieser bei der Ortsplanungsrevision mehr oder weniger ausschliesslich die Variante V0/V1 für die geplante Umfahrungsstrasse in Betracht ziehe. Diese zweigt in Jetschwil westwärts ab, führt durch einen Tunnel und dann bei den Düdinger Mösern vorbei zur Autobahn A12 und zur Autobahnausfahrt von Düdingen.«Wir befürchten, dass dieses Vorgehen der Gemeinde ein ?Fait accompli? für diesen regionalen Autobahnzubringer bzw. die Umfahrung schaffen wird, bevor die Resultate der Verkehrsstudie vorliegen», schreibt der Verein in einem Brief an den Vorsteher der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion, Staatsrat Beat Vonlanthen, mit Kopie an den Gemeinderat Düdingen.Es sei aber explizit eines der Ziele der Studie, auch die Machbarkeit und Zweckmässigkeit einer Strassenverbindung zwischen Berg und der A12 in Fillistorf zu untersuchen. Die Studie solle insbesondere auch analysieren, ob diese Variante allenfalls die Umfahrung von Düdingen überflüssig mache, heisst es im Schreiben.Der Verein bittet den Gemeinderat, den Blickwinkel im Bereich Strassen und Verkehr im Sinn der Verkehrsstudie zu erweitern und sich nicht ausschliesslich auf die Variante V0/V1 zu beschränken, da diese zwar eine, aber nicht die einzige Möglichkeit sei. Vielmehr sollen auch die Verkehrsbedürfnisse der Nachbargemeinden miteinbezogen werden. Es gehe um mehr als nur um eine einfache Umfahrung von Düdingen. «Es geht über die reinen Gemeindeinteressen hinaus auch um die Schaffung von Industrie- und Gewerbezonen, die grössere Industrieansiedlungen und qualifizierte Arbeitsplätze ermöglichen.» Der Verein beantragt auch, dass die Auswirkungen der Poyabrücke auf die Verkehrssituation in Düdingen und im unteren Sensebezirk berücksichtigt werden. Ausserdem sollen auch andere Varianten des Autobahnzugangs – zum Beispiel in Fillistorf abgeklärt werden. Dem Verein ist es ein Anliegen, dass jetzt nicht Vorentscheide gefällt weren, die spätere regionale Lösungen verunmöglichen.FN/Comm.

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