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Nicolas Bürgisser präsidiert die Seisler Mäss 2021

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Die nächste und damit zweite Gewerbeausstellung des Sensebezirks findet zwar erst in vier Jahren statt, trotzdem haben bereits die ersten Vorbereitungsgespräche stattgefunden. Der Gewerbeverband des Sensebezirks hat gestern Abend mit der Bestimmung des nächsten Präsidenten des Organisationskomitees der Seisler Mäss einen wichtigen Pflock eingeschlagen. Die rund 100 Anwesenden wählten an der Generalversammlung im Showroom der Garage Bifang Trachsel AG in Plaffeien Nicolas Bürgisser zum neuen OK-Präsidenten. Der FDP-Grossrat aus Giffers hatte sich als ehemaliger Oberamtmann und Präsident des Gemeindeverbandes Region Sense bereits für die erste Ausgabe eingesetzt, die im September 2015 stattfand.

Neues und Bewährtes

Bürgisser erklärte in seiner Ansprache, dass er für die zweite Ausgabe der Ausstellung im Jahr 2021 vieles gleich machen werde wie sein erfolgreicher Vorgänger Paul Klaus. Es seien aber auch einige Änderungen vorgesehen, wie zum Beispiel eine bessere Integration der einheimischen Restauration (siehe Interview). Der Rest des Organisationskomitees werde sich erst noch bilden. Für die Gewerbetreibenden bedeute die Teilnahme an der Seisler Mäss einen grossen Einsatz, sie könnten aber nachhaltig davon profitieren. Das hätten die Rückmeldungen der Unternehmer der ersten Ausgabe gezeigt. Sogar Lehrstellen hätten vermittelt werden ­können.

KMU-Anlass geplant

Gewerbeverbandspräsident Thomas Rauber blickte kurz auf die ersten vier Jahre seiner Amtszeit zurück und erwähnte, dass der Gewerbeverband Sense damit begonnen habe, politisch Stellung zu beziehen. Er erwähnte dabei das Beispiel der Arbeitsausschreibung für das neue TPF-Betriebszentrum in Givisiez, bei der sich der Verband für die Zweisprachigkeit stark gemacht hatte (die FN berichteten). Nebst den Vorbereitungen für die nächste Sensler Gewerbeausstellung plane der Gewerbeverband Sense auch einen KMU-Event. Dieser soll nächstes Jahr in Düdingen im Rahmen des Feldschiessens 2018 in Räsch stattfinden.

Gute Startgrundlage

Kassier Edgar Stadelmann zeigte bei der Präsentation der Jahresrechnung 2016 auf, dass der Ausstellungsfonds für die nächste Seisler Mäss mit 102 900 Franken gespiesen werden konnte, der Lehrlingsfonds mit 55 000 Franken. Dies aufgrund des Gewinns, der mit der ersten Ausgabe der Messe erzielt wurde.

Die Versammlung wählte zudem Simon Ruch, designierter Geschäftsführer des Gemeindeverbandes Region Sense, zum neuen Sekretär des Gewerbeverbandes. Ruch ersetzt Manfred Raemy, den neuen Sensler Oberamtmann. Der lernende Möbelschreiner Manuel Binz aus St. Antoni, der zur Schreiner-Nationalmannschaft gehört, wurde für seine guten Platzierungen an den Schweizermeisterschaften, den Swiss Skills, geehrt.

Interview

«Stärken des Sensebezirks hervorheben»

Nicolas Bürgisser, Sie wurden zum Präsidenten des Organisationskomitees der Seisler Mäss 2021 gewählt. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?

Es ist das faszinierende und einmalige Zusammenbringen der Sensler Wirtschaft, der Politik und der vielen kulturellen Anbieter zusammen mit der ganzen Sensler Bevölkerung. Jung und Alt geniessen zusammen einen fantastischen Sensler Anlass. Der Bezirk zeigt seine gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Stärke. Eine Stärke und ein Plus, um das der Sense­bezirk von vielen beneidet wird: Die Sensler halten ­zusammen.

Die erste Ausgabe der Seisler Mäss im Jahr 2015 war mit 250 Ausstellern und rund 70 000 Besucherinnen und Besuchern ein voller Erfolg. Sie treten in grosse Fussstapfen. Werden Sie das Konzept Ihres Vorgängers Paul Klaus übernehmen?

Wir werden vieles gleich oder ähnlich organisieren. Paul Klaus wird uns im Beirat der Seisler Mäss 2021 als Berater unterstützen und helfen, das hat er uns versprochen, und dafür danken wir ihm ganz fest. Sein Wissen und seine Erfahrung sind wertvoll und unbezahlbar. Wir haben bereits viele Ideen, welche wir 2021 umsetzen wollen. Gerne würden wir die Ausstellung wieder in Tafers organisieren. Es gibt auch bereits angedachte Alternativen, die aber noch nicht spruchreif sind.

Was bringt eine Gewerbeausstellung einer Region?

Die Ziele sind gleich oder ähnlich wie diejenigen des Comptoir de la Gruyère, welches wir damals beim Aufbau und der Seisler-Mäss-Kreation im Gemeindeverband Region Sense als Vorbild definiert haben. Wir wollen die unglaubliche Kraft und die Stärken des Sensebezirks im Bereich der Wirtschaft, der Politik und der Kultur hervorheben. Der Sensler ist oftmals sehr schüchtern. Zu Unrecht, denn vieles machen wir gleich gut oder gar besser als die anderen. Wir machen auch vieles sehr authentisch, mit Herzblut und grossem persönlichen Einsatz. Wir wollen zeigen, was wir können, und mit der Seisler Mäss auch ein Fest und eine Plattform für uns selber und für unsere Wirtschaft realisieren.

ak

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