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Nordic-Walking: Quo vadis?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Folgende Episode hat sich neulich in Düdingen abgespielt: Ein Hausbesitzer entrümpelte seinen Keller und stellte dann die gefundenen 20 Jahre alten Skistöcke zur Müllabfuhr auf seinen Container. Da kamen zwei sportlich gesinnte Damen vorbei und nahmen die dargebotenen Skistöcke glücklich vom Abfalleimer weg mit der Begründung, sie könnten diese Stöcke nun gut für das Nordisch-Walking gebrauchen.

Ähnliche Geschichten spielen sich wohl zurzeit auch anderswo ab. Grundsätzlich ist gegen das Walken nichts einzuwenden, ist doch dieser neue und gesunde Sport schön, rhythmisch, naturverbunden und sozial. Zudem ist er für alle leicht erlernbar, kommt ohne Sporthalle aus und ist in seiner Ausstattung auch günstig. Ein paar gute Stöcke zu ca. 150 Franken und ein paar ebenso teure Joggingschuhe genügen für den Anfang. Aber gelernt muss er werden.
Wie soll der Sport gut sein für den Rücken, wenn er nicht richtig ausgeführt wird? Wie soll Nordisch-Walking Arm- und Beinmuskulatur kräftigen, wenn die Stöcke vorne hergetragen werden? Wie sollen Herz- und Kreislauf profitieren, wenn keine Kenntnisse über Puls und Tempo vorherrschen? Wie soll dieser Sport technisch sauber angewandt werden, wenn Stöcke zum Aktionspreis von Fr. 39.90 mit falschem Griff und schlechter Schlaufe angeschafft werden? Da schleichen sich leider Mängel in eine noch junge Sportart ein, die es wirklich verdient, sauber, elegant und freudig ausgeführt zu werden.

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