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Norwegische Indie-Pop-Sensation

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Im Mai 2017 taucht auf Youtube ein Musikvideo einer jungen Norweger Indie Band auf: «Every­time», die bittersüsse Slack-Rock-Schnulze der sechsteiligen EP «Roy Pablo», verbreitet sich im Netz wie ein Lauffeuer und macht den erst 19-jährigen Sänger Pablo Muñoz über Nacht zur neuen Indie-Pop-Sensation aus Norwegen. Was folgt, ist die erste Europatour mit bereits ausverkauften Konzerten in London, Brighton und Paris. Das einzige Konzert in der Schweiz gab es letzten Freitagabend im Bad Bonn.

Den Start macht die Berner Sängerin Vaselin and the Vapour. Alleine steht sie im roten Scheinwerferlicht, die Hände in der Jacke, sanft tänzelt sie in rosa Glitzerhosen auf der Bühne. Bissige Gitarren-Riffs und Electrodrums dröhnen durch die Lautsprecher, während ihre melancholische Stimme einen ins Indie-Rock-Nirwana befördert. Wer braucht da schon eine Band?

Boy Pablo – der reist nicht alleine an: Die fünf Norweger betreten die Bühne, ein jeder beinahe einen Kopf grösser als der Frontmann selbst. Obwohl er erst 19 Jahre jung ist, spielen kann Pablo Muñoz schon wie ein ganz grosser. Tagträumerische Gitarrenklänge treffen auf ein betörendes Retro-Keyboard, und dank tollem Groove von Schlagzeug und Bass bleibt kein Tanzbein still. Begleitet wird er von seinen besten Freunden, mit denen er schon seit der High School zusammen Musik macht. Die Band geniesst jeden Augenblick auf der Bühne. Bei ihrem Hit «Everytime» singt beinahe das ganze Publikum mit. Tolle Bühnenpräsenz, Faxen und Spielfreude stecken an. Ehe man sich versieht, schwingt der Keyboarder auf einmal oben ohne eine Discokugel vor sich her, während der Gitarrist ein Solo hinter dem Kopf trällert. Die fünf Jungs schaffen es, triefend traurige Songs fröhlich klingen zu lassen. Nie wurden Herzen ausgelassener gebrochen. Bitte bald wieder.

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