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Nur noch eine Adresse für die Anmeldung in einem Sensler Heim

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Bisher haben Familien reihum die neun Pflegeheime im Sensebezirk kontaktiert, um einen Platz für ihre betagten Angehörigen zu finden. Alle Heime hatten ein ähnliches, aber voneinander unabhängiges Formular, das jeweils ausgefüllt werden musste. So konnte es sein, dass eine Familie diesen Prozess mehrfach durchlaufen musste. Ab sofort ist das anders.

Das Gesundheitsnetz Sense und die Koordinationsstelle des Sensebezirks haben ein Projekt umgesetzt, das schon seit einiger Zeit in Diskussion war: eine gemeinsame Anlaufstelle, in die alle Sensler Heime eingebunden sind. «Mit der neuen Plattform haben wir rascher die Übersicht darüber, wo es freie Betten gibt», erklärt die Koordinatorin Christine Meuwly. Die Koordinationsstelle übernehme aber nicht die Vergabe der Betten, präzisiert Guido Hagen, Geschäftsführer des Gesundheitsnetzes Sense und des Pflegeheims Maggenberg. «Jedes Heim entscheidet weiterhin selber über seine Plätze. Beim neuen Portal geht es vielmehr darum, dass die Anmeldungen zentralisiert und koordiniert werden und so ein Gesamtüberblick über den ganzen Bezirk möglich wird.»

Angaben werden hinterlegt

Via www.anmeldung-gn-­sense.ch kommt der Nutzer auf ein Portal, auf dem ein mehrseitiges Formular ausgefüllt werden kann. Dabei geht es um Angaben wie Wohnort und AHV-Nummer, Versicherungen und Hausarzt, Informationen über die Bezugsperson aus der Familie und über den Gesundheitszustand der Person, die angemeldet werden soll. «Es kann sein, dass eine ältere Person vorsorglich angemeldet wird, obwohl in dem Moment noch kein dringender Bedarf nach einem Heimbett besteht», erklärt Christine Meuwly. «Sollte es dann einmal plötzlich akut werden, sind die administrativen Angaben bereits hinterlegt, und die Person kann sofort auf die dringliche Liste gesetzt werden.» Auf der anderen Seite kann die Koordinationsstelle mit dieser zentralen Anmeldung auch sofort reagieren, falls die Suche nach einem Heimbett dringlich wird. «Wir sehen sofort, ob jemand im Spital auf einen Platz wartet oder zu Hause.» Dieses Anmeldeformular richtet sich sowohl an die Familienangehörigen als auch an die Mitarbeiter der Patientenberatung der Spitäler, die diese Abklärung machen, wenn eine Person hospitalisiert ist und es absehbar ist, dass ein Heimeintritt notwendig wird. «Alle künftigen Heimbewohner haben mit diesem System die gleiche Chance, aufgenommen zu werden», erklärt Meuwly. Einige Heime hätten bisher Aufnahmekriterien festgelegt, etwa, dass sie Einwohner des Einzugsgebiets ihrer Trägergemeinden den Vorzug geben würden. «Jeder Bewohner hat das Recht, in das Heim seiner Wahl zu gehen», hält Christine Meuwly fest.

Rasche Weiterleitung

Das System ist so programmiert, dass jede Anmeldung bei der Koordinationsstelle eingeht. Die künftigen Heimbewohnerinnen und -bewohner müssen zwei Institutionen als Wunsch angeben. Die Koordinations­stelle prüft die Dringlichkeit und leitet die Platzierungsanfrage dann unverzüglich an die beiden Heimen weiter. Diese nehmen dann für das weitere Vorgehen mit den Betroffenen bzw. ihren Familien Kontakt auf. Die Weiterleitung geschieht innert 24 Stunden an den Wochentagen während des ganzen Jahres.

Über die neue Plattform können Anmeldungen für normale Heimbetten gemacht werden, aber auch für Kurzzeitaufenthalte (Ferienzimmer), für die Demenzstation oder für das Tagesheim St. Wolfgang.

Anmeldung über: www.anmeldung-gn-sense.ch

«Jeder Bewohner hat das Recht, in das Heim seiner Wahl zu gehen.»

Christine Meuwly

Koordinatorin Gesundheitsnetz Sense

Corona-Pandemie

Sensler Heime schränken Besuchsrecht ein

Nachdem vier Pflegeheime im Kanton Freiburg (Bulle, Billens, Vallée de l’Intyamon und Siviriez) in den letzten Tagen einen oder mehrere von Covid-19 betroffene Heimbewohner gemeldet haben, hat die Corona-Krisengruppe Sense Massnahmen für die Heime im Bezirk getroffen. Sie stützt sich dabei auf die Empfehlung der Vereinigung Freiburgischer Alterseinrichtungen. «Zwar sind wir bis jetzt nicht von Neuansteckungen getroffen. Doch die Situation im Süden des Kantons zeigt uns, dass verstärkte Vorsicht geboten ist», sagt Christine Meuwly, Koordinatorin des Gesundheitsnetzes. Angehörige werden per Brief darüber informiert, dass die Besuchszeiten ab sofort wieder eingeschränkt sind. Es gibt wieder klare Blockzeiten für Besuche, und die Familien sind aufgerufen, ihre Angehörigen nur einzeln oder zu zweit zu besuchen. Sie sollen zudem darauf verzichten, ihre Angehörigen beispielsweise für ein Essen im Restaurant oder für ein grosses Familienfest aus dem Heim zu nehmen. Besucher werden wieder vermehrt auf die Hygienemassnahmen, vor allem auf das Tragen von Masken, hingewiesen.

Auch für die Mitarbeitenden gibt es Massnahmen: «Wenn möglich, werden sie in separaten Abteilungen oder Gruppen arbeiten. So sind immer die gleichen Mitarbeitenden zur gleichen Zeit bei den gleichen Heimbewohnern im Einsatz und haben zur gleichen Zeit frei», erklärt Christine Meuwly. So könne die Zusammensetzung im Verdachtsfall leichter nachvollzogen werden, und Tests seien einfacher zu veranlassen.

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