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Ode an den Stress

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Janine Rufener und barbara egger

Stress scheint unser ständiger Begleiter zu sein, ob wir jetzt gerade den Führerausweis machen müssen oder in den Lehrabschluss- oder Maturaprüfungen stecken. Immer verlangt die Gesellschaft von den jungen Leuten, dass sie weit über ihre Grenzen hinaus gehen und das Maximum an Leistung erbringen. Oft stellen sie sich auch selbst unter Druck, um ihr Ziel zu erreichen.

So scheint es, dass es in der heutigen Welt keinen Platz mehr hat für Fehler, sobald jemand nicht perfekt ist oder nicht der Norm entspricht, wird er ein Aussenseiter. Ohne gute Ausbildung scheinen wir dazu verdammt, ein Nichts und Niemand für unser ganzes Leben zu bleiben, es scheint so, als gäbe es in unserer schönen Schweiz keinen Platz für Nichtskönner.

Stress birgt verschiedene Gefahren

Doch es gibt viele Jugendliche, die diesem immerwährenden Leistungsdruck nicht standhalten und abstürzen, sei es nun mit einem Burnout, Magersucht oder Drogen. Dies sind wohl die extremsten Arten der Folgen von Druck und Stress, aber es ist ja allgemein bekannt, dass Stress gesundheitsschädigend ist. Wobei es noch schlimmer geht, schliesslich liest man immer wieder in den Zeitungen von Schülern, die mit einer Waffe in die Schule gehen und alles niederschiessen, was ihnen in den Weg kommt.

Ein bisschen Stress kann motivierend sein

Die Psychotherapeutin (FSP) Paloma Neuhaus meint: «Stress ist nicht nur etwas Negatives, eine kleine Dosis gibt uns Energie und hilft, uns zu motivieren, damit wir bis zum Ziel schwieriger Vorhaben gelangen. Doch in der heutigen Zeit ist es ein Laster. Dies hat verschiedene Faktoren: zu viel Arbeit, unstabile Familienverhältnisse (Scheidungen) und eine Gesellschaft, die mit der Idee lebt: Je mehr ich mache, desto mehr bin ich wert. Darum ist es immer wichtig, dass wir auf unseren Körper hören, bevor es schlimmer werden kann.»

Es ist Ende des Schuljahres, Sommer, die schönste Zeit im Jahr steht bevor, doch leider bei vielen auch die lange befürchteten Abschlussprüfungen. Hat man genügend gelernt? Wird man es schaffen? Ist es möglich, vor der Prüfung noch allen Stoff noch einmal zu repetieren?

Sommerzeit – Prüfungszeit

Es beginnt eine Zeit mit Lernen bis tief in die Nacht, kaum Schlaf und wenig Zeit für die kleinen Freuden des Lebens. Doch gerade diese sollten in dieser Zeit nicht zu kurz kommen. Denn es ist wichtig, dass wir neben dem Lernen noch etwas anderes tun, den Ausgleich dazu finden und einfach mal die Seele baumeln lassen, an nichts denken, das mit Schule oder Lernen zu tun hat. Wenn man ausgeglichen ist, kann man dem Stress besser standhalten und erzielt die besseren Prüfungsresultate. «Obwohl ich weiss, dass Stress etwas sehr Belastendes sein kann, finde ich, dass ein gutes Umfeld (Tiere, Familie, Partner) die beste Medizin ist», meint Valérie Egger, die in den nächsten Wochen die Maturaprüfungen durchsteht.

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