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Öffentliche Daten sollen einfacher zugänglich sein

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«Der Staat Freiburg wird noch dieses Jahr eine neue Website aufschalten, die sich mehr als bisher an den Kunden orientiert.» Dies gab Staatsrat Georges Godel (CVP) gestern bei der Grossratsdebatte über eine Open-Government-Data-Strategie bekannt. Auch der bereits angekündigte virtuelle Schalter für die Freiburger Bevölkerung könnte dieses Jahr in gewissen Teilen realisiert werden, so Godel, garantieren könne er dies aber noch nicht. «Die Regierung beabsichtigt jedenfalls schnell und konsequent, eine Strategie für öffentliche Daten zu erarbeiten.»

«Zugang sollte normal sein»

Der Staatsrat kommt so einem Postulat der Grossräte Johanna Gapany (FDP, Bulle) und Bruno Marmier (Grüne, Villars-sur-Glâne) nach. Er hat dazu dem Grossen Rat einen fünfseitigen Bericht unterbreitet. Marmier meinte, dass nun die Erkenntnisse formalisiert werden sollen.

Für Benoît Piller (SP, Avry- sur-Matran) sei der freie Zugang zu öffentlichen Daten ein Pleonasmus: «Es sollte normal sein, dass der Zugang zu öffentlichen Daten gewährleistet ist.» Gemäss Piller sei der Staatsrat eher gefordert, für diesen Zugang eine entsprechende Organisation auszuarbeiten. Die Kantonsregierung habe dabei bereits Fortschritte gemacht. Er erwähnte die Veröffentlichung von Ergebnissen bei Wahlen und Abstimmungen. Lobend hob er die Vernehmlassung des kantonalen Richtplans auf der Website des Kantons hervor.

Bund macht es vor

Marie-France Roth Pasquier (CVP, Bulle) betonte, dass der Bund bereits eine Open-Govern­ment-Data-Strategie umgesetzt habe und dass er die Kantone ermutige, es ihm gleich zu tun. Freiburg habe deshalb noch Nachholbedarf.

Staatsrat Godel wies darauf hin, dass das Legislaturziel des Staatsrats für eine Digitalisierung der Verwaltung auch in diese Richtung ziele. Selbst ohne formellen Rahmen könnten die Dienststellen der Verwaltung schon heute Behördendaten auf dem kantonalen Portal bereitstellen.

uh

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