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Öffentlicher Verkehr wird noch einmal unter die Lupe genommen

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Autor: karin aebischer

Seit dem Fahrplan 2005, auf den sich die Verkehrsstudie unterer Sensebezirk stützt, hat sich das Angebot im öffentlichen Verkehr für den unteren Sensebezirk, namentlich mit dem Fahrplanwechsel im Jahr 2008, deutlich verbessert. «Die Verkehrssituation im unteren Sensebezirk ist somit schon vor dem Vorliegen der Verkehrsstudie signifikant verbessert worden», schreibt der Staatsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage von Grossrätin Christine Bulliard-Marbach (CVP, Überstorf) und Grossrat Markus Bapst (CVP, Düdingen).

Trotzdem werden gemäss Staatsrat auf der Grundlage einer Zusatzstudie über den öffentlichen und den kombinierten Verkehr, welche die Region Sense im Rahmen der Totalrevision der Regionalplanung angeht, konkrete Verbesserungsmassnahmen ausgearbeitet. «Dabei werden die Ergebnisse der jetzt vorliegenden Verkehrsstudie aus einer gesamtheitlichen Sicht zu überprüfen und die Finanzierbarkeit der Massnahmen zu diskutieren sein», heisst es in der Antwort des Staatsrates.

Keine Finanzspritze von Bern oder der NRP

Weder die Umfahrung von Düdingen noch die Entlastung von Wünnewil-Flamatt könnten über ein Projekt im Rahmen der neuen Regionalpolitik (NRP) beziehungsweise als Teil des Agglomerationsprogramms Bern finanzielle Unterstützung erwarten. «Eine Subventionierung über ein Projekt im Rahmen der NRP kommt nur in Frage, wenn das Strassenprojekt die Aufwertung einer Arbeitszone zum Hauptziel hätte, was eindeutig nicht das Ziel des empfohlenen Verkehrskonzeptes ist», antwortet der Staatsrat auf die entsprechende Frage der beiden CVP-Grossräte. Weiter erklärt er, dass Bösingen, Schmitten und Wünnewil-Flamatt zwar statistisch zur Agglomeration Bern gehören würden, jedoch nicht Teil des Agglomerationsprogramms Bern seien, das nicht über die Kantonsgrenze hinausreicht.

Warten auf neue Richtlinien

Der Kanton Freiburg konnte beim Bund noch kein formelles Gesuch für den geplanten Autobahnanschluss Frieseneit stellen, da das Bundesamt für Strassen (Astra) derzeit daran ist, neue Richtlinien auszuarbeiten. «Sobald diese Richtlinien in Kraft sind, wird der Kanton das Gesuch stellen können», erklärt der Staatsrat. Im Moment könne aber nur schwer abgeschätzt werden, wann die definitive Antwort des Bundes vorliegen werde. «Falls der neue Autobahnanschluss vom Bund genehmigt wird», heisst es weiter, «könnte er – in Abhängigkeit von den politischen Entscheiden – nach dem Bau der Umfahrungsstrasse von Düdingen verwirklicht werden.»

Wie der Antwort weiter zu entnehmen ist, hält der Staatsrat an seinem Zeitplan fest, wonach die ersten Bauarbeiten für die Umfahrungsstrasse von Düdingen im Jahr 2016 beginnen sollten. Aber erst müssten der Grosse Rat und das Freiburger Stimmvolk im Jahr 2015 dem Bau der Umfahrungsstrasse zustimmen.

Verbindung Mülital- Bösingen muss warten

Christine Bulliard-Marbach und Markus Bapst erkundigten sich auch nach dem Zeithorizont der Verbindung Mülital-Bösingen. Der Beginn der Studien und Arbeiten für diese Verbindung ist gemäss Staatsrat abhängig von den politischen Entscheiden und den finanziellen Mitteln des Staats.

Sobald die Ergebnisse der Zusatzstudie über den öffentlichen Verkehr vorliegen, werde die breite Öffentlichkeit darüber informiert.

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